Vier Buchstaben machen aktuell überall Schlagzeilen: PFAS. Hinter der Abkürzung stecken per- und polyfluorierte Alkylverbindungen, synthetische Industriechemikalien, die seit den 1950er-Jahren hergestellt werden. «PFAS werden in unzähligen Produkten und Anwendungen eingesetzt, etwa in wasserfester Kleidung, Löschschaum, Kosmetika, Antihaftbeschichtungen (Teflon), Lebensmittelverpackungen, als Kältemittel oder als Dichtungs- oder Isolationsmaterial», informiert Dorine Kouyoumdjian vom Bundesamt für Umwelt (BAFU). Bei der Herstellung, Verwendung und Entsorgung gelangen die fett-, schmutz- und wasserabweisenden Chemikalien in die Umwelt, wo sie praktisch nicht abgebaut werden können. Sie werden daher auch als «Ewigkeitschemikalien» bezeichnet.

Mittlerweile vergeht kaum ein Tag, an dem nicht ein neuer Ort gefunden wird, der durch PFAS belastet ist. So war keine einzige der 146 während eines Pilotversuchs untersuchten Schweizer Bodenproben PFAS-frei, und auch bei den meisten Schweizer…

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