Nischenkulturen
Acker der Hoffnung
Was wächst auf den Feldern der Schweiz? Und was soll in Zukunft wachsen, damit alle satt werden – Wetterkapriolen und Klimaerwärmung hin oder her? Unbestritten ist: Vielfalt schlägt Einfalt. Auf dem Acker, wie auch auf dem Teller.
Auf den ersten Blick ist es ein Hof wie es sie landauf, landab gibt: Mit grossen Ackerflächen, Wiesen, Weiden und Garten. Mit Kühen und Ziegen. Mit einem Teich, auf dem wilde Stockenten ihre Runden ziehen. Erst nach einem Rundgang übers Gelände wird klar, dass hier Ideen ebenso üppig spriessen, wie die Gräser, Kräuter, Blumen und Nischenkulturen rund um den Hof.
Monika und Urs Tellenbach leiten seit 2016 die Geschicke des Breiten-Hofs in Pieterlen (BE) – einem Familienbetrieb mit Ackerbau, Mutterkuhhaltung und Direktvermarktung. Eine Stunde Zeit haben sie heute in ihrem durchgetakteten Alltag reserviert, um am Tisch in ihrem Hofladen Fragen zu ihren speziellen Kulturen zu beantworten und die letzten Jahre Revue passieren zu lassen. Die beiden wirken trotz turbulenten Jahren mit volatilen Erträgen und teils hohem Lehrgeld sichtlich entspannt.[IMG 2]
Vergessene & Exoten«Beim Anbau von Nischenkulturen stehen bei uns seit jeher Herzblut, Neugierde und die Freude am Experimentieren im…
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