1. Nur sicher bestimmte Pflanzen sammeln

Nur Kräuter sammeln, die eindeutig identifiziert werden können. Viele essbare Pflanzen haben giftige Doppelgänger (z. B. Bärlauch und Maiglöckchen).

2. Bestimmungsbücher oder Apps nutzen

Zur sicheren Bestimmung empfiehlt sich die Nutzung aktueller Fachliteratur oder guter Pflanzen-Apps, die mehrere Bestimmungsmerkmale berücksichtigen.

3. Nicht an belasteten Standorten sammeln

Standorte wie Strassenränder, Industriegebiete, Hundewiesen oder intensiv bewirtschaftete Felder sollten gemieden werden, da dort Schadstoffbelastungen möglich sind.

4. Naturschutz beachten

Vor dem Sammeln prüfen, ob die Pflanze unter Schutz steht. In Naturschutzgebieten ist das Sammeln untersagt.

5. Nur einen Teil der Pflanze entnehmen

Eine nachhaltige Ernte ist wichtig: Es sollte stets nur ein Teil des Bestandes bzw. maximal ein Drittel entnommen werden, um das Weiterwachsen zu sichern.

6. Die richtige Jahreszeit wählen

Viele Wildkräuter sind vor oder während der Blüte besonders aromatisch. Junge Pflanzenteile sind meist zarter und geschmacklich angenehmer.

7. Saubere Werkzeuge verwenden

Zum Ernten saubere Scheren oder Messer verwenden, um die Pflanzen schonend zu schneiden und die Wurzeln nicht zu beschädigen.

8. Auf Verunreinigungen achten

Gesammelte Kräuter sollten gründlich gewaschen werden, um Schmutz, Mikroorganismen oder Parasiten zu entfernen.

9. Nur gesunde Pflanzen sammeln

Ausschliesslich gesunde, unverfärbte und nicht von Schädlingen befallene Pflanzen verwenden.

10. Langsam ausprobieren

Beim erstmaligen Verzehr eines Wildkrauts empfiehlt sich eine kleine Menge, um mögliche Unverträglichkeiten auszuschliessen.