Slowflowers
Schnittblumen der besonderen Art
Blumen sagen mehr als tausend Worte. Was sie hingegen verschweigen: Viele Bouquets haben lange Transportwege hinter sich und reichlich Pestizide intus. Eine nachhaltige Alternative sind Slowflowers – frisch ab Feld.
Rund 800 Millionen Franken werden in der Schweiz jedes Jahr für Schnittblumen ausgegeben. Damit gehören wir im internationalen Vergleich zu den Spitzenreitern. Allein am Muttertag beläuft sich der Umsatz mit floralen Präsenten auf 40 bis 80 Millionen Franken. Woran wir uns auch längst gewöhnt haben: Rosen, Orchideen und Nelken sind das ganze Jahr über in allen erdenklichen Farben verfügbar – Winter hin oder her.
Umfragen zeigen: Konsumentinnen und Konsumenten wählen Bouquets vor allem aufgrund der Ästhetik und des Preises aus. «Bei Lebensmitteln spielen Anbaumethoden und Nachhaltigkeit für viele Menschen eine wichtige Rolle, bei Schnittblumen jedoch kaum», so die Erfahrung von Andrea Schwärzler, Inhaberin von «bluemefröid». Hinzu kommt: Ist bei Früchten und Gemüsen die Herkunftsangabe gesetzlich vorgeschrieben, fehlt sie bei Blumen in den meisten Fällen. Andrea Schwärzler leistet in ihrem Alltag oft Aufklärungsarbeit: «Wieso Import-Rosen im Frühling kaufen, wenn bereits inländische…
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