Dass das Streicheln von Tieren Menschen guttut, ist bekannt. Doch mögen es Tiere auch? Hunde und Katzen zeigen ihre Vorlieben meist klar, bei Nutztieren wie Kühen, Pferden oder Ziegen ist dies weniger offensichtlich.

Streicheln imitiert eine natürliche Form der Körperpflege, die bei sozialen Tierarten Bindungen stärkt und Stress abbaut. Dabei wird Oxytocin ausgeschüttet und der Herzschlag sinkt – bei Menschen wie auch bei vielen Säugetieren.

Forschende der Universität Wien fanden heraus, dass Kühe besonders gerne am Hals und am Widerrist gekrault werden. Am Bauch oder direkt am Kopf mögen sie Berührungen weniger. Beginnt man jedoch am Hals, akzeptieren viele Kühe anschlies-send auch Berührungen am Kopf.

Die Wiener Forschenden kamen zum Schluss, dass Kühe dort am liebsten gestreichelt werden, wo sie sich auch gegenseitig lecken. Daher hilft es, Kühe zuerst eine Weile zu beobachten, bevor man einen Annäherungsversuch wagt. Noch besser ist es, den Besitzer der Herde um Erlaubnis und um…

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