Lange diente die Spanische Hofreitschule in Wien der reiterlichen Ausbildung des Jung-adels. Auf dem Curriculum der Reiter und Pferde standen Lektionen, die im Krieg hilfreich waren. Im 16. Jahrhundert wurde die Spanische Reitschule in Wien erstmals erwähnt. Seit 1735 galoppieren Pferde im Dreitakt, wie beim Walzer, durch den Michaeltrakt der Hofburg im Herzen Wiens. Die dort gelebte Praxis gehört mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Dabei handelt es sich um die Hohe Schule der Reiterei. Geritten wird seit Jahrhunderten auf den weissen Lipizzanerhengsten – dem klassischen Barockpferd per se. «Barockpferde zeichnen sich durch Ausdruckskraft, eine starke Hinterhand und ein ruhiges, gelehriges Temperament aus», sagt Marcus Nowotny, einer der drei Oberbereiter der Spanischen Hofreitschule. Als Oberbereiter hat er die höchste Ausbildungs- und Lernverantwortung inne. Die Geschichte der Lipizzaner trabt im Pas de deux mit jener der Spanischen Hofreitschule: Erzherzog Karl II. von…

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