Dunkles Fell, helles Herz
Warum schwarze Hunde und Katzen länger im Tierheim bleiben – uralte Mythen und ihre Folgen
Schwarze Katze bedeutet Unglück? Schwarzer Hund gleich gefährlich? Von wegen! Was im Mittelalter als Hexenmagie galt, sind heute hartnäckige Vorurteile. Die Wahrheit: Schwarze Vierbeiner sind genauso liebenswert – nur im Tierheim haben sie leider die schlechtesten Karten.
Sie glänzen geheimnisvoll im Licht, ihre Augen leuchten wie kleine Laternen und doch haben schwarze Katzen und Hunde bis heute mit Vorurteilen zu kämpfen. Während andere Fellfarben als niedlich oder freundlich gelten, haftet dunklen Tieren oft ein Hauch von Unheimlichkeit an. Warum ist das eigentlich so?
Begleiterinnen von HexenDie Wurzeln reichen weit zurück in die europäische Kulturgeschichte. Im Mittelalter galten schwarze Katzen als Begleiterinnen von Hexen. Man glaubte, dass Hexen ihre Seelen in sie hineinversetzen oder sich selbst in eine Katze verwandeln könnten, um unbemerkt umherzustreifen. Wer nachts einem schwarzen Tierbegegnete, war überzeugt, Unglück stünde bevor. Besonders hartnäckig hielt sich der Aberglaube, dass eine schwarze Katze, die einem von links nach rechts den Weg kreuzt, Unglück bringt. Auch schwarze Hunde tauchten in Sagen auf: In England ist der «Black Shuck» bekannt, ein riesiger, geisterhafter Hund, dessen Erscheinen als Todesomen galt.
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