Als wir beim Becken ankommen, spritzt und schäumt es bereits an der Wasseroberfläche. «Sie kennen den Eimer mit dem Futter drin», erklärt Ruben Bohner in seiner unaufgeregten, verschmitzten Art. Als er eine Schaufel voller Pellets ins Wasser wirft, dreht die Forellen-Party noch mehr auf. Um möglichst viel des gepressten Mixes aus Fisch- und Vollkornmehl, Ölen und Sojabohnen zu erwischen, hüpfen die etwa 20 Gramm leichten jungen Raubtiere mitunter fast komplett aus dem Wasser. «Wenn sie so reagieren, ist alles gut», meint der Betriebsleiter der Fischzucht Nadler und schaut zufrieden ins Becken. Würden sie lethargisch vor sich her dümpeln, wäre das ein schlechtes Zeichen.

Krankheiten seien in Bio-Fischzuchten jedoch kein grosses Thema, so Bohner. Der Grossteil der Verluste geht auf das Konto von Graureihern, Kormoranen, Eisvögeln und Füchsen. Zwar ist die Freiluftanlage der Fischzucht mit zahlreichen Netzen gesichert, doch gelingt es den Räubern immer wieder, einzelne Fische zu…

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