Tricks aus dem Tierreich
Diese Tiere haben das Überleben ohne Wasser perfektioniert
Um gesund zu bleiben, sollten wir Menschen gerade an heissen Tagen viel trinken. Manche Tiere leben jedoch an solch trockenen Orten, dass sie lernen mussten, sehr lange ohne Wasser auszukommen.
Kamele
Dromedare und Trampeltiere haben gleich mehrere Tricks, um Wasser zu sparen. Damit sie auch bei grosser Hitze möglichst lange nicht schwitzen müssen, erhöhen sie ihre Körpertemperatur von den üblichen 34 °C auf 40 °C.
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Zudem ist ihr Körper ein wandelnder Wassertank. Binnen weniger Minuten können sie über hundert Liter trinken und danach tagelang ohne Flüssigkeit auskommen. Wird das Wasser im Körper knapp, scheiden sie mit dem Kot und Urin immer weniger davon aus.
Kängururatte
In den Wüstengebieten von Mexiko und der südlichen USA hat die Kängururatte verschiedene Überlebenstaktiken entwickelt: Um der grössten Hitze zu entgehen, verbringt sie die meiste Zeit tief in der Erde.
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Aus den Samen, die sie frisst, ziehen ihre effizienten Nieren fast alles Wasser, das sie zum Leben braucht. Damit möglichst wenig Flüssigkeit verloren geht, atmet die Kängururatte nur durch ihre kühle Nasenschleimhaut aus. Dort kondensiert das Wasser und bleibt so im Körper.
Dornteufel
In der australischen Wüste gibt es eine Echse, die aussieht wie ein Kaktus und auch ähnlich wenig Wasser braucht. Der einzigartige Körper des Dornteufels dient aber nicht nur der Abschreckung von Fressfeinden. Er hilft ihm auch, Wasser aus der Luft aufzunehmen.
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In seinen Hautrillen sammeln sich Tröpfchen und fliessen von dort in den Körper. So kann der Dornteufel Feuchtigkeit aus Tau, Nebel, Regen oder über seine Füsse sogar aus dem Sand aufnehmen.
Westafrikanisches Krokodil
Krokodile lieben Wasser. Wie ist es möglich, dass sie dennoch in den trockensten Regionen Westafrikas überleben? Wenn es dort regnet, dann hört es wochenlang nicht mehr auf. Das Ergebnis sind Wasserbecken, wo die Krokodile leben und jagen, bis die ganze Feuchtigkeit im Boden versickert oder in die Luft verdunstet ist.
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Um die langen Monate bis zur nächsten Regenzeit zu überstehen, vergraben sich die Tiere zehn Meter tief in die kühle Erde. Dort machen sie eine Art Winterschlaf und verlangsamen ihren Stoffwechsel, um Energie zu sparen.
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