Es ist ein unscheinbares Fleckchen Wald, oben auf dem Südranden, nicht weit von der Stadt Schaffhausen entfernt. Der Wanderweg wird etwas breiter, der Boden ist etwas feuchter als im Rest des Unterholzes, dicke Reifenspuren sind im Schlamm zu erkennen. Links und rechts wachsen dünne weisse Bäume in die Höhe. Noch tragen sie keine Blätter, nur die Weiden daneben haben schon feine gelbe Blüten an den Enden ihrer Zweige.

Bernhard Egli wirkt in seiner orangen Regenjacke wie ein Fremdkörper in dieser Idylle. Er nähert sich der ehemaligen Grube, bleibt stehen und blickt sich um. Mit dem Finger deutet der 64-Jährige auf einen der Stämme und raunt: «Das ist jetzt eben so eine Zitterpappel.» Dass die Populus tremula, auch als Espe bekannt, an dieser Stelle so zahlreich vorkommt, ist kein Zufall. Die Baumart wird von Eglis Team gezielt gefördert: Letztes Jahr kamen sie vorbei, entfernten einige andere Pflanzen und sorgten bei den Pappeln künstlich für eine Störung. «Man fällt einen der…

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