Verwandlungen und Metamorphosen
Diese Tierkinder sind ausgewachsen nicht wiederzuerkennen
Manche Jungtiere sehen so fremd aus, dass kaum zu erkennen ist, was einmal aus ihnen wird. Zwischen Larve, Küken oder Welpen und dem erwachsenen Tier liegen oft Welten. Diese Unterschiede sind jedoch kein Zufall, sondern das Ergebnis evolutionärer Anpassungen.
Bei manchem tierischen Nachwuchs fragt man sich unweigerlich: «Was willst denn du mal werden, wenn du gross bist?». Starke Unterschiede zwischen Jung- und Adultstadium sind dabei kein Zufall, sondern das Ergebnis evolutionärer Anpassungen. Jungtiere und erwachsene Tiere stehen oft vor völlig unterschiedlichen Herausforderungen: Während ausgewachsene Individuen Nahrung suchen, Reviere verteidigen oder sich fortpflanzen müssen, geht es für den Nachwuchs in erster Linie um Schutz, Versorgung und Überleben. Unterschiedliche Körperformen, Farben oder Verhaltensweisen erlauben es Jungtieren, diese Anforderungen optimal zu erfüllen, ohne in direkte Konkurrenz zu den Erwachsenen zu treten.
Bei vielen Arten übernehmen auffällige Farben oder ungewöhnliche Merkmale eine Signalwirkung – etwa, um Fürsorge auszulösen oder innerhalb sozialer Gruppen besser erkannt zu werden. In anderen Fällen dienen unscheinbare Gestalt und Färbung der Tarnung und verringern das Risiko, von Fressfeinden entdeckt zu…
Möchten Sie diesen Artikel lesen?
Lesedauer: 5 MinutenHaben Sie bereits ein Konto?
Hier einloggen.
Bitte loggen Sie sich ein, um die Kommentarfunktion zu nutzen.
Falls Sie noch kein Agrarmedien-Login besitzen:
Jetzt registrieren