Ein bisschen Stress ist gut
Stress im Zoo Zürich: Warum Nashorn und Zebra sich absichtlich in die Quere kommen
Tiere im Zoo hungern nicht, sie werden nicht bedroht und erhalten medizinische Hilfe. Allzu sorgenfrei sollte ihr Leben aber nicht sein. Etwas Stress schadet nicht. Gemeinschaftshaltungen bringen Spannung ins Leben.
Wenn das Breitmaulnashorn im Zoo Zürich aus der Innenanlage auf die LewaSavanne trottet, gehen ihm Grevyzebras, Impalas und Säbelantilopen aus dem Weg, Netzgiraffen und Strausse schauen aufmerksam. Der Koloss macht Eindruck, alleine durch seine Erscheinung. Ausweichen ist da die bessere Strategie.
Tiere interagieren in ihrer Umgebung mit Artgenossen und mit artfremden Individuen. Das soll ihnen auch unter Menschenobhut möglich sein, zum Beispiel auf der 5,6 Hektar grossen Lewa Savanne im ZooZürich. Zusätzliche Spannung ist da garantiert.«Natürlich gibt es Reibereien, doch das ist auch sogewollt», sagt Dominik Ryser, Pressesprecher des Zoo Zürich zur Gemeinschaftshaltung von Tieren. Wenn Tiere mit anderen Arten konfrontiert sind, sei das eine positive Herausforderung für sie.
Das Nashorn, welches da durch die Landschaft streift, löst durchaus einen gewissen Stress bei anderen Savannenbewohnern aus. Es handelt sich dabei aber um positiven Stress, so genannten Eustress. Er ist zwar…
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