Die 13 Tiere im weitläufigen Gehege der Universität Irchel in Zürich sind sichtlich nervös. «Irgendetwas stimmt nicht», sagt Marta Manser und dreht sich um die eigene Achse, um nach der Ursache für die Aufregung zu suchen. Die drolligen Gesellen mit ihrem langen Körper und Schwanz rasen umher, halten inne, stellen sich auf die Hinterbeine und scannen mit ihren grossen Kulleraugen die Umgebung. Und ehe man sich versieht, schnellen sie in die Box in der Mitte des Geheges – nicht ohne ihren Schrecken akustisch, mit einem pfeifenden Alarmruf, zu untermalen. Nach kurzer Stille ertönen neben bellenden Angstrufen auch zirpende Laute aus der Box. Marta Manser lauscht und übersetzt: «Lass mich allein, komm mir nicht zu nahe.» Sekunden später streckt das erste Tier den Kopf aus dem unterirdischen Refugium und nähert sich der Forscherin, um einige der Mehlwürmer auf dem Boden vor ihr zu erhaschen. Auch die anderen Tiere der Gruppe wagen sich wieder nach draussen und sichern sich hastig einen…

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