Der Weltacker Bern öffnet seine Pforten

Weltacker

Am heutigen 15. Mai kann man den Weltacker Bern kennenlernen und sich einen ersten Eindruck über das Bildungsprojekt, die unterschiedlichen Ackerkulturen und das Angebot machen.

©Weltacker Bern

landwirtschaft
2000 Quadratemeter pro Mensch: Auf dieser Fläche muss alles wachsen, was wir verbrauchen. Was das konkret bedeutet, will der Weltacker Bern beim Inforama Rütti in Zollikofen vor Augen führen. 

2000 Quadratmeter gross ist der Anteil am Ackerland, der jedem Menschen rechnerisch zusteht. Auf dieser Fläche müsste also alles wachsen was uns ernährt und versorgt: Zum Beispiel Weizen für Brot, Kartoffeln, Kohl, Karotten, aber auch Mais und Soja als Futterpflanzen für Tiere sowie Zuckerrüben für den Zucker im Tee oder Kaffee, Baumwolle für T-Shirts und Sonnenblumen für Speiseöl. Das Weltacker-Projekt will dies verdeutlichen: Auf 2000 m2 werden alle relevanten Kulturen in der entsprechenden Proportion angepflanzt, gepflegt und geerntet.

Am 15. Mai zwischen 11 und 17 Uhr können interessierte Besucherinnen und Besucher auf dem Weltacker Bern beim Inforama Rütti in Zollikofen erforschen, wo massstabsgetreu die gemäss der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen häufigsten Ackerkulturen der globalen Lebensmittelproduktion angebaut werden.

«Wie viele Quadratmeter brauchts für ein Frühstück?»
Der Weltacker beantwortet ausserdem unter anderem folgende Fragen: Wovon ernähren wir uns eigentlich? Wie viele Quadratmeter brauchts für ein Frühstück? Wo liegen meine 2000 m2 – in der Schweiz oder in Übersee?

Initiantin des Bildungsprojektes ist die Ökonomische Gemeinnützige Gesellschaft Bern, das weiter von einem breit abgestützten Verein getragen wird. Der Verein Weltacker Schweiz koordiniert ausserdem weitere Projekte in Nuglar und Attiswil.

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