Einsprachen gegen Nutzungsplan Nuoler Ried bereinigt

Ein Kiebitz läuft über eine feuchte Wiese

Im Nuoler Ried brütet dank Fördermassnahmen eine Kiebitz-Kolonie.

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Naturschutzgebiet
Die 19 Einsprachen, die gegen den kantonalen Nutzungsplan des Naturschutzgebiets Nuoler Ried am Ufer des Oberen Zürichsees eingegangen waren, sind erledigt. Die Gespräche mit den Einsprechern führten zu einigen wenigen Anpassungen am Nutzungsplan.

Die wesentlichen Inhalte, wie beispielsweise die Beibehaltung der Buobenbadi, die Erweiterung der Flugplatzzone, die Verlegung des Wanderwegs in Richtung Süden, die Zoneneinteilung mit einer neuen Zone für ökologische Aufwertung und der Perimeter blieben unverändert, teilte das Schwyzer Umweltdepartement am Donnerstag mit.

Eine Einsprache wurde zurückgezogen. Alle anderen wurden vom Umweltdepartement abgelehnt, womit der Nutzungsplan erlassen wurde. Noch aber ist er nicht rechtskräftig: Die Einsprecher können gegen diese Entscheide innert 20 Tage beim Regierungsrat Beschwerden erheben.

Der Planungsprozess für den Nutzungsplan dauerte knapp drei Jahre. Die verschiedenen Interessen standen sich teilweise diametral gegenüber. Im Frühjahr wurde dann das Planungsergebnis öffentlich aufgelegt, dagegen gingen 19 Einsprachen ein.

Zentrale Themen der Einsprachen waren die Erholungsnutzung, die Zoneneinteilung und Abgrenzungsfragen. Unterschiedliche Meinungen gab es auch bei der Buobenbadi: Naturschutzkreise forderten die Aufhebung, die lokale Bevölkerung setzte sich für die Beibehaltung der Badi ein.

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