In Machu Picchu werden Bäume gepflanzt

Blick auf die Inkastadt Machu Picchu

Zum Schutz der berühmten Ruinen von Machu Picchu will Peru mehr Bäume pflanzen.

Adwo/Shutterstock.com

Peru
Die Inkastadt Machu Picchu soll durch die Anpflanzung von einer Million Bäumen besser vor Erdrutschen geschützt werden.

Mit einer Schaufel in der Hand gab Perus Staatschef Martin Vizcarra am Donnerstag (Ortszeit) den Startschuss für die grossangelegte Aktion. Die Bäume würden in der Schutzzone rund um die archäologische Stätte gepflanzt, sagte der Präsident. In einem gut 35'000 Hektar grossen Gebiet rund um Machu Picchu stehen Tiere und Pflanzen unter Schutz.  

Die im 15. Jahrhundert erbaute Inkastadt rund 80 Kilometer nordwestlich der südperuanischen Stadt Cusco ist seit Jahren durch Erdrutsche infolge heftiger Regenfälle bedroht. Die 1911 von dem US-Forscher Hiram Bingham entdeckte Inkastadt Machu Picchu wurde 1983 auf die Liste des Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen.

Kommentare (0)