Trinkwasser-Initiative kommt an die Urne

Trinkwasser
Sauberes Trinkwasser für alle – ohne Pestizide und andere Verunreinigungen: Das wünschen sich die Urheber der neuen Initiative.
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Abstimmung
Das Stimmvolk kann über die Trinkwasser-Initiative befinden. Das Volksbegehren gegen Pestizid- und Antibiotika-Einsatz in der Landwirtschaft ist zustande gekommen.

Die Trinkwasser-Initiative verlangt, dass nur noch Landwirtschaftsbetriebe Subventionen erhalten, die auf den Einsatz von Pestiziden und vorbeugend verabreichte Antibiotika verzichten.

Auch die landwirtschaftliche Forschung, Beratung und Ausbildung sowie Investitionshilfen sollen nur noch mit Bundesgeldern unterstützt werden, wenn sie einen wirksamen Beitrag an eine konsequent nachhaltige Landwirtschaft leisten.

Gefahr für die Biodiversität
Das Begehren ist nach Einschätzung der Initianten dringlich. Denn der intensive Einsatz von Pestiziden, Antibiotika und riesigen Mengen an importierten Futtermitteln in der Landwirtschaft verschmutze die Gewässer und das Trinkwasser, zerstöre die Biodiversität, belaste die Böden und fördere die Entstehung der antibiotikaresistenten Bakterien.

Zu den Unterstützern der Initiative zählen der Verein «Sauberes Trinkwasser für alle», Einzelpersonen und auch mehrere Umwelt-, Naturschutz- und Tierschutzorganisationen.

Unter diesen sind Greenpeace Schweiz, BirdLife Schweiz, der Fischerei-Verband, die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, Tier im Fokus und Swissveg. Die Unterschriftensammlung unterstützt hat auch Pro Natura.

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