Über 280 Milliarden Dollar Schaden durch Naturkatastrophen

Kühe auf überflutetem Landstreifen

Mancherorts wüteten Feuer, es herrschte Dürre oder es hiess: Land unter. 

Pixabay

Bilanz für 2021
Das vergangene Jahr war geprägt von Wetterextremen, die nicht ohne Folgen blieben. Nur die Hälfte des entstandenen Schadens war versichert.

Das Jahr 2021 reiht sich nach einer Analyse der Munich Re in den besorgniserregenden Langfristtrend zunehmender Zerstörungen durch Naturkatastrophen ein. Weltweit richteten Stürme, Hochwasser und andere Naturgefahren im vergangenen Jahr Schäden von 280 Milliarden US-Dollar an, wie der Rückversicherer mitteilte. Versichert war vom Gesamtschaden laut Munich Re mit 120 Milliarden Dollar weniger als die Hälfte.

Rekordkosten in Europa

Für Europa waren die verheerenden Sturzfluten des vergangenen Sommers mit 54 Milliarden Dollar, ein Grossteil davon in Deutschland, zwar die bislang teuerste Naturkatastrophe aller Zeiten. Doch noch ungleich härter getroffen wurden die USA, wo Tornados, Hurrikane und eine Kältewelle mit 145 Milliarden Dollar zu Buche schlugen.

2011 war bisher am teuersten

In der inflationsbereinigten Rangliste der teuersten Naturkatastrophenjahre liegt 2021 nach Rechnung der Munich Re auf Platz vier. Bislang teuerstes Jahr war 2011, als Seebeben, Tsunami und das folgende Atomunglück in Japan die weltweite volkswirtschaftliche Schadensumme auf 355 Milliarden Dollargetrieben hatten.

Kommentare (0)