Klimawandel
Planetare Grenzen
Bergstürze, Murgänge und Dürren: Der Klimawandel ist schon spürbar und beeinträchtigt die Biodiversität. Mehr als 50 Prozent des globalen Bruttoinlandprodukts hängen aber von einer intakten Biodiversität ab. Die Planetaren Grenzen können Anhaltspunkte dafür bieten, ab wann es wirklich gefährlich ist. Niklaus Zimmermann, Makroökologe am WSL, schlüsselt die Kriterien auf.
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Planetare Grenzen beschreiben Maximalwerte für gewisse Umweltbeeinträchtigungen. Dazu gehören unter anderem die Versauerung der Ozeane und der Abbau des Ozons in der Stratosphäre. Planetare Grenzen beschreiben jene Kipppunkte, an denen die Folgen für die Lebewesen spürbar sind und das Leben auf unserer Erde mittel- bis längerfristig gefährdet ist. Diese Grenzen werden durch neun Kriterien definiert – die Faktoren hängen jedoch direkt oder auch indirekt zusammen und beeinflussen einander. Ursprünglich wurde das Konzept von einer Forschungsgruppe rund um Johan Rockström entwickelt und 2009 erstmals im Magazin Nature veröffentlicht. «Das Einhalten dieser Grenzwerte wird als unabdingbar erachtet, um ein nachhaltiges Leben auf unserem Planeten zu sichern», sagt Niklaus Zimmermann, Forscher im Bereich Makroökologie der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL).
Überzogen?Doch was geschieht eigentlich, wenn wir diese Planetaren Grenzen erreichen? Der…
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Niklaus Zimmermann ist Forscher im Bereich Makroökologie der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL).
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