«Ich gebe wohl besser den Ellbogen als die Hand», lacht Michael Loser und streckt wie zu Corona-Zeiten den rechten Ellbogen zur Begrüssung entgegen. Seine Hände sind völlig verdreckt – sie steckten auch bis gerade eben noch in einer Kiste voller Mist. Über eine Treppe entlang des Bauernhauses führt er hinunter zu einem alten Kohlekeller, in dem er eingemietet ist. «Es ist leider etwas dunkel, da wir Probleme mit der Beleuchtung haben.» Er schaltet einen aufgestellten Scheinwerfer ein, der durch den etwa 30 Quadratmeter grossen Keller einen Lichtkegel wirft. Ein silbernes Regal mit Kisten, eine Siebmaschine und ein grosser Haufen voller Pferdemist, Stroh sowie Laub sind zu sehen. «Hier züchte ich seit vier Jahren Regenwürmer für die Wurmkompostierung und stelle Wurmhumus her», sagt der 39-jährige Winterthurer stolz. Für ihn ist es ein Hobby und zugleich kleiner Nebenverdienst, der seine Freunde und Bekannten stets zum Schmunzeln bringt, wenn er begeistert davon erzählt. «Es ist für mich…

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