Robin ist ein ehrgeiziger Typ, das merkt man dem früheren Fitnesstrainer an. Dass er an diesem sonnigen Vormittag nicht in einem Studio, sondern auf dem Feld im Luzernischen Emmen arbeiten würde, hätte er sich vor fünf Jahren kaum vorstellen können. Doch dann kam das Burnout und mit dem Versuch, sich mit Cannabis am Laufen zu halten, kamen auch die Psychosen. Nach einem Klinikaufenthalt und anschliessenden Rehabilitationsprogrammen findet der heute 25-Jährige langsam zurück in einen geregelten Alltag. Beim Schweizerischen Arbeiterhilfswerk SAH Zentralschweiz bedeutet das auch schon mal, reife Kefen (Zuckererbsen) zu pflücken. Diese wachsen auf der Weberwiese in Emmen (LU), einer ehemaligen Brache, die das SAH Zentralschweiz von der Gemeinde gepachtet und unter der Leitung von Petra Köchli sowie Ladislaus Löliger in ein Gemüseparadies verwandelt hat.

Das SAH ist ein Sozialunternehmen für Arbeitsintegration, welches Personen den Zugang zum Arbeitsmarkt durch berufliche, sprachliche und…

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