Uganda und Tansania geben grünes Licht für Öl-Projekt

Zebras in Tansania

Ölpipeline geplant: Umweltschützer warnen vor einer Verschmutzung von Lebensräumen für Tiere, unter anderem in Tansania.

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Ölförderung
Die beiden ostafrikanischen Länder Uganda und Tansania haben gemeinsam mit dem französischen Energiekonzern Total ein 3,5 Milliarden Dollar (2,94 Mrd Euro) schweres Projekt zur Förderung von Erdöl auf den Weg gebracht.

Dies gab Total am Montag in einer Mitteilung bekannt: Total hält dabei einen Anteil von rund 57 Prozent, ausserdem beteiligen sich die China National Offshore Oil Corporation (CNOOC) mit einem Anteil von rund 28 Prozent, und die Uganda National Oil Company (UNOC).

Das Öl soll mithilfe einer neuen, 1445 Kilometer langen Pipeline von Ölfeldern in der Nähe des Albertsees im Westen Ugandas durch Tansania bis zum Indischen Ozean gebracht, und von dem tansanischen Hafen Tanga aus verschifft werden. In der unterirdisch verlaufenden Pipeline soll das Öl auf 50 Grad erhitzt werden, um es besser abtransportieren zu können. Man erhofft sich, auf eine Fördermenge von 230 000 Barrel pro Tag zu kommen. Bereits in vier Jahren soll das erste Öl exportiert werden.

Doch es gibt auch Kritik: Im März hatten 263 Nichtregierungsorganisationen in einem gemeinsamen Brief dazu aufgerufen, das Projekt nicht zu finanzieren. Umweltschützer warnen vor einer Verschmutzung der Seen in Uganda, vor allem des Viktoriasees, und vor der möglichen Zerstörung von Lebensräumen seltener Tierarten, wie Schimpansen und Elefanten in Uganda.

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