Uni Zürich wird Zentrum für Biodiversitätsforschung

Ackerbrache mit Blumen
Die Universität Zürich wird zum Knotenpunkt der internationalen Biodiversitätsforschung.
G. Brändle, Agroscope - Agroscope Reckenholz-Tänikon/CC BY 3.0
Internationale Koordinationsstelle
Die Universität Zürich darf ab 2017 die internationale Koordinationsstelle für Biodiversitätsforschung übernehmen. Der Entscheid für Zürich erfolgt insbesondere aufgrund des interdisziplinären Engagements der Hochschule in der Biodiversitätsforschung.

Mit dem internationalen Projektbüro des Forschungsprogramms «bioDISCOVERY» kommt ein wichtiger Koordinationsknotenpunkt nach Zürich, wie die Universität am Dienstag mitteilte. Das Programm gehört zum globalen Wissenschaftsnetzwerk «FutureEarth».

Ziel des Forschungsprogramms ist es, die biologische Vielfalt und ihren Wandel genauer zu erfassen und auch künftige Entwicklungen vorherzusagen. Gleichzeitig soll die internationale Politik in Sachen Artenvielfalt vorangebracht werden. «bioDISCOVERY» arbeitet zudem eng mit dem Weltbiodiversitätsrat IPBES zusammen.

Die Universität Zürich konnte nach längeren Verhandlungen mit «FutureEarth» das «bioDISCOVERY» Projektbüro, das zuvor in Paris beheimatet war, nach Zürich holen, schrieb die Hochschule. Damit werde die Uni Zürich zu einem globalen Hotspot für die inter- und transdisziplinäre Biodiversitätsforschung.

Ein Grund für den Zuschlag an Zürich seien die «erstklassigen und interdisziplinär angelegte Arbeiten innerhalb des Universitären Forschungsschwerpunkt ‹Globaler Wandel und Biodiversität›», sagte Michael Schaepman von der Uni Zürich gemäss Mitteilung. Die Aktivitäten im Rahmen dieses Schwerpunkts tragen zu den Kernaktivitäten von «bioDISCOVERY» bei, schrieb die Universität.

 

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