Alles rund um wilde Tiere
Frühling
Im Frühling kommen viele Wildtiere zur Welt. Wer draussen unterwegs ist, kann deshalb leicht auf Jungtiere treffen. So verhält man sich richtig.
Tödliches Virus
Die hochansteckende Staupe breitet sich weiter unter Wildtieren in der Schweiz aus, während Haushunde ebenfalls gefährdet sind. Ein kürzlich erschossener Luchs im Kanton Neuenburg war erkrankt, was die alarmierenden Folgen der Krankheit verdeutlicht. Tiermediziner warnen vor Impfmüdigkeit und raten zur Auffrischung der Staupeimpfung.
Ziervogellexikon
Kapuzenzeisige sind wunderschön, friedfertig, und es handelt sich um prominente Vögel in der Ziervogelhaltung. Während sie in der Schweiz seit vielen Jahren gezüchtet werden, sind in der venezolanischen Heimat noch immer Wildfänge beliebt. Das hat dazu geführt, dass dieser Vogel in der Natur im Bestand stark gefährdet ist. Der Kapuzenzeisig wird manchmal auch Feuerzeisig genannt.
Beinverletzung
Der Giraffenbulle Obi aus dem Zoo Zürich ist tot. Das Tier musste nach einer schweren Beinverletzung eingeschläfert werden, wie der Zoo am 29. April mitteilte.
Braunkopfpapageien gehören zu der reizvollen Gattung der Langflügelpapageien Afrikas. Mit ihrem grünen Gefieder und bräunlich-grauen Kopf sind sie in Baumkronen nur schwer auszumachen. In der Vogelhaltung sind es Raritäten.
Dählhölzli
Ab 2030 soll an der Stelle des bisherigen Kinderzoos im Tierpark Bern ein Familienzoo entstehen. Im November wurde ein entsprechendes Konzept vorgestellt, das den hitzigen Diskussionen rund um die Abschaffung des Publikumsmagnets bald darauf ein Ende setzte.
Chinesische Zwergwachteln sind in der Ziervogelhaltung schon lange bekannt. Sie führen aber manchmal ein Schattendasein. Es ist schade, wenn sie einfach nebenher auf unstrukturiertem Boden gewöhnlicher Volieren gehalten werden. Auch sie haben ihre Ansprüche und sollten darum in einer interessant gestalteten Landschaft gepflegt werden.
Felsensittiche stammen aus trockenen Regionen Chiles und Argentiniens. Sie brüten kolonieweise in Felsenhöhlen. In Argentinien brüten die Sittiche sogar zu Hunderten direkt an der Atlantikküste, wie Meeresvögel.
Erster Gesundheitscheck bestanden
Sieben Wochen nach ihrer Geburt gibt der Walter Zoo in Gossau (SG) das Geschlecht der drei jungen Löwen bekannt: Es handelt sich um drei Weibchen.
Wildtiere fürs Wohnzimmer
Am 9. April 2026, um 20 Uhr, strahlt SRF 1 den Film «Wildtiere fürs Wohnzimmer» aus. Die «TierWelt» war an der Vorpremiere. Der Dokumentarfilm des Regisseurs Laurin Merz wurde in enger Zusammenarbeit mit Marc Zihlmann, dem Leiter des Sikyparks in Crémines, gedreht.
Die Eigentlichen Tukane der Gattung Ramphastos sind unverkennbar. Ihre grossen, bunten Schnäbel sind einzigartig. Tukane stammen aus den Tropen Mittel- und Südamerikas. Als Volierenvögel werden sie heute in der Schweiz kaum durch Private gehalten, sind aber beliebte Pfleglinge in zoologischen Gärten Europas. In ihren Heimatländern werden die charismatischen Tukane seit jeher teilweise von Einheimischen von Hand aufgezogen. Darum gehören sie auch ins Ziervogellexikon.
Viele Vögel sind derzeit am Brüten. Bei Jungvögeln ausserhalb des Nests gilt es, vor dem Eingreifen erst einmal genau hinzuschauen. Denn nicht immer ist menschliche Hilfe nötig.
Naturoase nahe der Bundesstadt
Smaragdgrünes Aarewasser, Stille und spannende Tierbeobachtungen locken am Fussweg um die Engehalbinsel. Eine Welt für sich im Flusseinschnitt mit geheimnisvollen Fischen, Fleisch fressenden Pflanzen und funkelndem Eisvogel.
Klimawandel
Der Klimawandel bedroht zwei ikonische Tierarten der Antarktis zunehmend: den Kaiserpinguin und den Antarktischen Seebär. Beide wurden von der Weltnaturschutzunion (IUCN) auf der aktualisierten «Roten Liste» der bedrohten Arten neu als «stark gefährdet» eingestuft.
Population wächst
Der Bestand der Schweizer Luchse wächst langsam aber stetig weiter. Im Alpenraum geht es den Raubkatzen bedeutend besser als im Jura.
Gebietsfremde Art
Jagdfasane werden in der Schweiz immer seltener. Ihre Bedeutung in der hiesigen Jagd hat die gebietsfremde Vogelart verloren. Jene Exemplare, die hierzulande noch gesichert werden, befinden sich meistens in der Nähe der Landesgrenze.
Tierrettung
In Zürich engagiert sich die Tierrettung rund um die Uhr, um verletzten und in Not geratenen Tieren zu helfen. Von Katzen und Igeln bis hin zu Vögeln und Fledermäusen: Die Tierretter leisten wertvolle Arbeit, um das Wohl der Tiere sicherzustellen und sie in ihre natürlichen Lebensräume zurückzuführen.
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