Mit seinen kräftigen Tatzen und langen Hinterbeinen gilt der Luchs als perfekter Jäger, der aus dem Hinterhalt blitzschnell zuschlagen kann. Dank Darwins «Survival of the fittest»-Theorie wissen wir: Das ist kein Zufall. In der Wildnis überleben nur die Launen der Natur, die am besten an ihre Umgebung angepasst sind. Für Haustiere jedoch gelten andere Regeln. Viele Arten wurden durch gezielte Züchtung so verändert, dass sie zwar den Menschen von Nutzen sind, aber in der Natur kaum noch zurechtkämen. So entstanden unter anderem Hunde mit kurzen Beinen und langen Bäuchen, Hühner mit so viel Fleisch am Knochen, dass sie kaum noch stehen können und Katzen mit eingedrückten Schnauzen und Faltohren. Solche Faltohrkatzen sind das perfekte Beispiel für Züchtungen, die nicht einmal einen praktischen Nutzen haben. Aber Haustiere mit flachen Gesichtern, grossen Knopfaugen und Schlappohren sind gefragt. Die Kundschaft wird mit dem Jö-Effekt geködert. Hinter diesen ästhetischen Extras stecken…

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