«Unser Keller besteht praktisch aus Wasser»
Interview zum Wachstum von Wasserpflanzen mit Maike Wilstermann-Hildebrand
Wasserpflanzen sind der Schmuck eines Aquariums. Viele Aquarienträume scheitern an serbelnden Unterwassergewächsen. Maike Wilstermann-Hildebrand hat ein Buch über dasGrün im Wasser verfasst und erklärt im Interview, worauf es ankommt.
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Wie kam es zu Ihrer Faszination für Aquarienpflanzen, Frau Wilstermann-Hildebrand?
Als ich mit zwölf mein erstes Aquariumerhielt, standen die Fische im Vordergrund. Im Laufe der Zeit entwickelte ich ein besonderes Interesse für Wasserpflanzen. Mein Gartenbau-Studium führte mich in die Botanik. Dafür zog ich in die Stadt Hannover, wo ich auch dem Arbeitskreis Wasser-pflanzen beitrat. Dort tauschte ich mich mit vielen Gleichgesinnten aus. So wurden Pflanzen allgemein rasch zu meinem Hauptthema. Schliesslich lernte ich sogar meinen Mann über die Aquarienpflanzen kennen. Er arbeitete als Produktionsleiter in einer Gärtnerei für Aquarienpflanzen.
Bitte erzählen Sie uns etwas über Ihre Aquarien.
Unser Keller besteht praktisch aus Wasser! Wir hatten dort mal um die 140 Aquarien, heute sind es zwischen 80 und 90 grössere Becken.
Schwimmen bei Ihnen keine Fische?
Doch, denn ein richtiger Fischbesatz ist für Aquarienpflanzen sogar förderlich. Wir sind von westafrikanischen…
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Maike Wilstermann-Hildebrand aus Warendorf in Nordrhein-Westfalen ist Gartenbauingenieurin und Fachautorin. Die Aquarienpflanzen-Spezialistin war in einer Wasserpflanzengärtnerei tätig. Das Bild zeigt sie vor einem 600-Liter-Eckaquarium in ihrem Aquarienkeller. Sie hat das Buch «Pflanzen im Aquarium» (Dähne-Verlag) verfasst.
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