Schlägt die Liebe zu, fahren nicht nur Botenstoffe und Hormone Achterbahn, auch das Verhalten verändert sich mitunter. Die «rosarote Brille» führt nicht selten zu kognitiven Verzerrungen: Das Gegenüber wird idealisiert, das Portemonnaie sitzt lockerer, Risiken werden unterschätzt. Ganz zu schweigen von körperlichen Reaktionen wie Herzrasen, Erröten und Schwindel, die im Bad grosser Gefühle zuweilen überschäumen. Der neurochemische Cocktail im Gehirn wirkt bei Menschen laut Forschenden ähnlich wie eine Droge: Verliebtsein macht selbstbewusster, mutiger und zufriedener. Doch weil diese starken Gefühle keinen Sinn und Zweck haben, wenn sie unerwidert bleiben, ist uns keine Mühe zu gross, um Herzen zu erobern. Ob pompöse Geschenke, lyrische Eskapaden oder schmachtende Blicke: Unsere Spezies beschreitet nicht selten abenteuerliche Wege, um der Zweisamkeit ein klein wenig nachzuhelfen.

Ein Blick ins Reich der Tiere zeigt: Auch hier wird mit generösen Präsenten und illustren Darbietungen…

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