Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO werden jährlich etwa 5,4 Millionen Menschen von Schlangen gebissen. Bis zu 140000 sterben an den Folgen. Der Biss einer giftigen Schlange kann zu Atemlähmung, Nierenversagen, Blutgerinnungsstörungen und Gewebeschäden führen. Kein Wunder also, dass viele Menschen Schlangen und anderen Gifttieren mit Respekt, Ekel oder gar Angst begegnen. Auch Spinnen zählen für viele nicht gerade zu den Lieblingstieren.

Anders für Tim Lüddecke, Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie in Giessen (Deutschland). Für ihn sind Gifttiere keine Schreckensgestalten, sondern Forschungsobjekte von unschätzbarem Wert. «Ich habe mich schon immer für exotische Krabbeltiere, aber auch für unsere einheimischen Arten interessiert», erzählt er. «Gerade die giftigen Vertreter haben mich schon als Kind fasziniert.» Er habe schon im Kindergarten herumerzählt, dass er Tiergiftforscher werden wolle – und so kam es dann auch.

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