Die Weinlese verschiebt sich

Weinlese

Die Weinlese muss dieses Jahr in Italien markante Einbussen hinnehmen.

Lukasz Szwaj/Shuttestock

Landwirtschaft
Während im Süden Italiens Hitzewellen mit Temperaturen über 40 Grad Celsius die Reifung der Trauben beschleunigten, ist im Norden mit einer durchschnittlichen Verzögerung von zehn Tagen zu rechnen.

Die italienische Weinproduktion werde in diesem Jahr mit schätzungsweise 44 bis 47 Millionen Hektoliter bis zu 10 Prozent tiefer ausfallen als in vorherigen Jahren, schreibt Landwirtschaftsverband Coldiretti in einer Mitteilung. Die Produktionsmengen seien aber auch weiterhin noch wetterabhängig: Die Reifung der Trauben würde weiterhin durch die Entwicklung der Temperaturen beeinflusst und auch Wolkenbrüche und Hagelstürme könnten noch verheerende Auswirkungen auf die Weinberge haben.

Trotz tieferer Erntemengen erwartet der Verband aber einen Weinjahrgang von guter bis sehr guter Qualität, auch wenn die Ernte stark von den restlichen August- und Septembertagen abhängen werde.

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