Die Zwiebelernte fällt kleiner aus als im Vorjahr

Zwiebelernte

Trotz hoher Nachfrage: Die Zwiebelernte fällt dieses Jahr geringer aus als 2019. 

Oleksandr Yuchynskyi/Shutterstock

Landwirtschaft
In Europa werden in diesem Jahr vor allem aufgrund begrenzter Mengen in Spanien etwas weniger Zwiebeln geerntet als in der Saison zuvor. Die Nachfrage nach Zwiebeln ist derweil weltweit hoch. 

Gemäss Angaben der Fachgruppe Euronion sind die Anbauflächen mit Speisezwiebeln in Europa auch 2020 in vielen Ländern wieder leicht ausgeweitet worden, wie fruchthandel.de schreibt. Die EU-Zwiebelernte werde für 2020 auf 6,2 Mio. Tonnen geschätzt – rund 5 Prozent weniger als im Vorjahr, in dem die Zwiebelernte vor allem aufgrund einer Rekordernte in Spanien ihr bisher höchstes Niveau erreichte. 

Mengenrückgang in Spanien
Der Rückgang ist vor allem auf einen starken Mengenrückgang in Spanien zurückzuführen. Auffallend ist dort der deutlich reduzierte Anteil grosser Kaliber, denn diese Zwiebeln konnten im Frühling aufgrund der Gastronomie-Schliessungen kaum verkauft werden. Dazu kam eine starke Trockenheit im April und Mai, welche zu ungleichmässigen Entwicklungen der Zwiebel-Kulturen geführt hat.

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