Gutes Pilzjahr 2019 beschert Stadtberner Kontrollstelle viel Arbeit

Eierschwämme im Wald

Eierschwämme wie diese wuchsen im Pilzjahr 2019 massenhaft im Wald.

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Pilzjahr 2019
Die Stadtberner Pilzkontrolle hat vergangenes Jahr einen regelrechten Ansturm erlebt. Grund dafür war das feuchtwarme Wetter, das Pilze lieben. Von den 1123 Kilogramm kontrollierten Pilzen mussten 180 Kilogramm von den Kontrolleuren konfisziert werden, weil sie verdorben oder giftig waren.

Über zwei Kilogramm waren sogar tödlich giftig, wie aus einer Mitteilung der Stadtberner Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie vom Mittwoch hervorgeht. So fanden die Kontrolleure etwa Grüne und Weisse Knollenblätterpilze, Gifthäublinge und Orangefuchsige Hautköpfe.

Für die beginnende Pilzsaison 2020 ruft die Stadt zur Vorsicht beim Pilzsammeln und -verzehr auf. Wer Pilze pflückt, sollte genau hinschauen und im Zweifelsfall die Fachkenntnisse der Pilzkontrolle nutzen.

Im vergangenen Jahr wurden bei den beiden Pilzkontrollstellen der Stadt Bern nach einem Vierteljahrhundert erstmals wieder über tausend Kontrollen durchgeführt.

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