Alles rund um wilde Tiere
Schnappschüsse
In Gelb sagt niemand: «Entschuldigung, darf ich mal?» – vielmehr heisst es: «Guck hin!» Ob Liebeserklärung, Giftalarm oder perfekte Tarnung: Die Botschaft kommt immer an.
Nützlicher Gräber
Viele betrachten ihre Erdhügel als Ärgernis. Dabei sorgen Maulwürfe für gelockerte Böden, reiche Nährstoffvorräte und tragen dazu bei, dass der Garten zu einem lebendigen Lebensraum wird.
20. März: Welttag des Spatzen
Zu Unrecht werden die aufgeweckten Sperlinge auf ihr unauffälliges Gefieder oder ihr scheinbar monotones Tschilpen reduziert. Um den allseits bekannten Vogel steht es nicht zum Besten: In mehreren Ländern schrumpfen die Bestände.
Ziervogellexikon
Senegalamaranten sind zierliche, kleine Vögelchen, die fast auf dem ganzen afrikanischen Kontinent südlich der Sahara in neun Unterarten heimisch sind. Auch in Schweizer Volieren fliegen die kleinen Prachtfinken.
«Unser Keller besteht praktisch aus Wasser»
Wasserpflanzen sind der Schmuck eines Aquariums. Viele Aquarienträume scheitern an serbelnden Unterwassergewächsen. Maike Wilstermann-Hildebrand hat ein Buch über dasGrün im Wasser verfasst und erklärt im Interview, worauf es ankommt.
Schmetterlingsfinken kommen in drei Arten und vielen Unterarten in Afrika südlich der Sahara vor. Die attraktiven Vögel sind beliebte Pfleglinge, doch es gibt sie nicht mehr so häufig in Menschenhand. Die Art schreitet durchaus zur Brut, doch ihre Zucht verlangt Fingerspitzengefühl.
Rotbauchpapageien leben in ostafrikanischen Savannen. Die Geschlechter unterscheiden sich deutlich, was die Art von vielen anderen Papageienarten abhebt. Es ist darum einfach für Züchterinnen und Züchter, Paare zusammenzustellen.
Bourkesittiche sind sanftmütige und ruhige Pfleglinge. Sie können problemlos in einer Wohnung oder Gartenvoliere gehalten werden. Nachbarn werden kaum etwas von ihnen merken. Sie sind gerne im Dämmerlicht aktiv, fliegen aber durchaus auch während des Tages.
Notfall
Wenn ein Tier aus einem Zoo ausbüxt, zählt jede Minute. Damit in Krisensituationen jeder weiss, was zu tun ist, wird der Ernstfall immer wieder geübt. Auch im Walter Zoo in Gossau (SG).
Die Coloria- oder Buntkopfpapageiamadine stammt von der Philippinen-Insel Mindanao. Sie wurde erst 1961 wissenschaftlich beschrieben und kam 1964 erstmals nach Europa, und zwar nach Zürich. Die Haltungsgeschichte dieser Papageiamadine ist eng mit der Schweiz verknüpft.
Inkakakadus stammen aus trockenen Gebieten Australiens. Wenn sie bei Erregung oder Aufregung ihre Haube aufrichten, werden die ansonsten dezent rosa gefärbten Australien zu reinen Farbenwundern. Spezialisierten Züchtern in der Schweiz gelingt die Vermehrung dieser besonderen Art immer wieder.
Die Forbes Papageiamadine wird auch Blaugrüne Papageiamadine genannt. Das weist auf ihr in verschiedenen Nuancen hauptsächlich edel blau schillerndes Gefieder. Eine friedliche und attraktive Papageiamadinen-Art.
Schnappschuss
Karl-Heinz Lambert aus Deutschland fotografiert Papageien in ihren Lebensräumen. Ob auf einer Waldlichtung im zentralafrikanischen Regenwald oder im australischen Outback, immer ist er den Plapperschnäbeln auf der Spur.
Interview
Richard Gress ist preisgekrönter Filmemacher, Künstler und Abenteurer. Der gebürtige Bayer lebte über sechs Jahre bei der Stammesgemeinschaft der Suri in Äthiopien, lernte ihre Sprache und kam Elefanten, Löwen und anderen Tieren so nah wie kaum ein anderer. Ein Gespräch über Integration, verwirklichte Kindheitsträume und das Leben in der Wildnis.
Kammerjäger auf 30 Beinen
Auf den ersten Blick sehen Spinnenläufer aus wie der Schrecken aller Hausbesitzer. Doch der Schein trügt: Die effizienten Jäger fressen zahlreiche Insekten, die niemand in den eigenen vier Wänden haben will. Mit der Klimaerwärmung dürfte ihre Population in der Schweiz zunehmen.
Gutes Timing ist alles
Wenn im Winter tiefe Stille über den Bergen liegt und die Landschaft unter einer weichen Schneedecke versinkt, passiert in dunklen Höhlen etwas Erstaunliches: winzige Braunbärenbabys kommen zur Welt. Dass ein Tier ausgerechnet dann Nachwuchs bekommt, wenn draussen lebensfeindliche Kälte herrscht, wirkt wie ein Widerspruch. Doch genau dieses Timing ist das Geheimnis ihres Erfolgs.
Viele Sichtungen
In diesen Frühlingstagen zeigt sich der Himmel über der Schweiz von einer besonderen Seite: Noch nie zuvor sind im Frühjahr derart viele Kraniche beobachtet worden.
Winterliche Schlafplätze
Warum Rotmilane im Winter oft in Gruppen schlafen, war lange unklar. Eine neue Studie der Schweizerischen Vogelwarte liefert nun erste Hinweise. Wohngemeinschaften für junge Erwachsene gibt es offenbar auch im Reich der Greifvögel.
Jetzt den Newsletter bestellen und jede Woche die wichtigsten und aktuellsten Artikel über Tier & Natur erhalten.