TierWelt

DAS TIER- UND NATURMAGAZIN

Eintauchen in die Welt der Tiere

Panorama

News der Woche
Keine Lust auf Insekten
In der Schweiz ist die Insektenzucht für die Futterproduktion für Heimtiere, beispielsweise Reptilien, bereits längere Zeit erlaubt. Seit fünf Jahren ist auch die Produktion von Insekten für die Verwendung als Lebensmittel für den Menschen zugelassen. Insekten sind sehr proteinreich und eignen sich gut als Fleischalternative. Die Aufzucht von Speiseinsekten ist energie- und ressourcensparend, weshalb sie einiges umweltschonender als beispielsweise die Rindermast ist. Auf den Tellern von Europäern sind die Krabbeltiere allerdings noch selten anzutreffen. 2019 kamen Insekten hierzulande bei einigen Detailhändlern in die Regale. In der Migros sind die Insektenprodukte jedoch vor wenigen Monaten aufgrund der geringen Nachfrage wieder aus dem Angebot verbannt worden.
Die Henne ist das klügste Geschöpf im Tierreich. Sie gackert erst, nachdem das Ei gelegt ist.
Abraham Lincoln (1809–1865), 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
Die Zahl
2'886'000
So viele Zierfische lebten bei der letzten Erhebung des Verbandes für Heimtiernahrung 2020 in Schweizer Aquarien. Damit sind sie das häufigste Haustier von Herrn und Frau Schweizer. Darauf folgen Fische, die in Teichen gehalten werden. Das sind schweizweit 1 129 000 Stück. Erst auf Rang drei sitzt die Samtpfote. 1 722 000 Katzen sind landesweit unterwegs, die sich vor die Aquarien und Fischteiche setzen. Erst auf Rang vier kommen die Hunde anmarschiert.
Beschriftetes Bergpanorama
Mehr Berge kennen als jeder routinierte Bergsteiger? Die App «PeakFinder» macht’s möglich. Wenn man auf den Kameraknopf seines Smartphones drückt, überlagert PeakFinder das Kamerabild mit der Panoramadarstellung und beschriftet sämtliche Berge mit Namen. Dies funktioniert offline und überall auf der Welt. So kann man sowohl im Berner Oberland als auch während der Mount-Everest-Exkursion die Namen aller umliegender Bergspitzen ausfindig machen. 5 Franken kostet die App.
Botanische Bestimmungsübungen
Das Natur-Museum Luzern bietet im Sommer Kurse zur Pflanzenbestimmung an. Die botanische Konservatorin des Museums leitet die Exkursion. Dabei werden auch viele ausser- gewöhnliche Infos zu den verschiedenen Lebensräumen vermittelt.
Sa, 14. Mai 2022, 9 bis 13 Uhr
Sa, 25. Juni 2022, 9 bis 13 Uhr
Sa, 6. August 2022, 9 bis 13 Uhr
Grundkenntnisse in der Pflanzenbestimmung werden vorausgesetzt.
Kosten: Fr. 150.–

Anmeldung: Natur-Museum Luzern, 041 228 54 11

Weitere Artikel

Katzenbabys
8
0

Katzenrasse

Britisch Kurzhaar: Fellknäuel von der Insel

Sie ist das Model unter den Katzen. Die Britisch Kurzhaar überzeugt mit ihrem schönen Aussehen. Doch auch charakterlich sind die britischen «Teddybären» top und eignen sich gut als unkomplizierte Mitbewohner.

Nachhaltigkeit

Nachhaltig leben

Was ist der Schweizer «Overshoot-Day»?

Nach dem Schweizer «Overshoot-Day» leben die Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz über den jährlichen Ressourcen und somit auf Kosten der zukünftigen Generationen.

2
0

Berner Ameiseninventar

Seltene Ameisenart entdeckt

Welche Ameisen leben im Kanton Bern? Dies will das Naturhistorische Museum Bern mithilfe der Bevölkerung herausfinden. Mittlerweile wurde auch die Existenz der seltenen Strunkameise bestätigt.

Hund im Auto
4
0

Gefahr für Vierbeiner

Überhitzte Autos als Todesfalle für Hunde

Sommer, Sonne, Sonnenschein: Viele freuen sich über die steigenden Temperaturen. Aber Achtung: Für Hunde wird die Hitze besonders im Auto zur Gefahr.

13
0

Sam und Jamila

Bärengeschwister ziehen ins Bärenland Arosa

Die Geschwisterbären Sam und Jamila aus Skopje werden am 20. Mai im Bärenland Arosa erwartet. Grund für den Umzug sind die schlechten Lebensbedingungen der Bären im Zoo in Nordmazedonien.

Wildkatzenbabys
7
1

Wildkatzenbabys

Süss und Flauschig – Aber keine Stubentiger

Drei kleine Kätzchen brachte das Wildkatzen-Weibchen im Tierpark Bern am 8.April zur Welt. Seit dem Wochenende sind die Jungen mit ihrer Mutter in der Aussenanlage. Dort unterhalten sie die Besucher mit dem Training ihrer Jagdkünste.