Die Schwarzfusskatze (Felis nigripes) ist mit einer Kopfrumpflänge von 36 bis 43 cm und einem Gewicht von 1,3 bis 1,9 kg die kleinste Wildkatze Afrikas. Ihr Fell ist ockergelb bis lohfarben mit schwarzen Flecken, und die Pfotenballen sind schwarz – daher der Name. Sie lebt in trockenen Savannen, Grasländern und Halbwüsten des südlichen Afrikas, insbesondere in Südafrika, Namibia und Botswana.

Trotz ihrer kleinen Grösse ist die Schwarzfusskatze für ihr aussergewöhnliches Jagdgeschick bekannt. Mehr als 60 Prozent ihrer Jagdversuche sind erfolgreich, die höchste Erfolgsrate aller Katzenarten. Sie macht sich nachts auf Beutefang und konzentriert sich dabei ganz nach Kleinkatzenmanier auf kleine Nagetiere und Vögel. Sie schreckt jedoch auch vor Hasen und Hühnern nicht zurück!

Die Schwarzfusskatze gilt als gefährdet und ist nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt. Sie ist eine der am wenigsten erforschten Raubtierarten Afrikas, was ihre Schutzbemühungen erschwert. Ihr Lebensraum ist durch menschliche Aktivitäten, wie Landwirtschaft und Urbanisierung, bedroht.

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