Blickwinkel|Dieser Artikel gehört zum Dossier: Blickwinkel
Kommentar: Wie viel Land steckt noch in der Landi?
Die neue Landi im Berner Wankdorf ist nicht nur die grösste der Schweiz – sie markiert auch einen strategischen Schritt aufs Terrain der Städte. Doch wie viel Land steckt noch in der Landi, wenn Regalflächen mit Importware gefüllt sind und der Fokus auf Balkongrün statt Ackerbau liegt?
Ende Juli 2025 hat in Bern Wankdorf die erste Landi auf Stadtboden eröffnet. 10'000 Produkte auf einer Fläche von 3000 Quadratmetern – keine Filiale ist grösser. Die Landi Bolligen, welche die neue Filiale betreibt, konnte dabei den Standort und die Mitarbeitenden der ehemaligen Migros Do It + Garden-Filiale übernehmen.
Erst wenige Tage hatte die Landi Wankdorf ihre Türen geöffnet, als ihr der Rang als neueste Landi bereits wieder abgelaufen wurde: Im August eröffnete die Landi Aarau West AG in Buchs – quasi vor den Grenzen des Kantonshauptorts und ebenfalls an einem ehemaligen Do It-Standort – die grösste Filiale des Kantons Aargau und die insgesamt 270. Landi in der Schweiz.
Die Landi dringt also in die Städte vor. Verständlich: Wo die vormalige Migros-Tochter verschwindet, lockt dieselbe Kundschaft – und wenn nicht die Landi zugreift, dann die Konkurrenz.
Die Frage ist nur: Wie passt der Landi-Lifestyle ins urbane Umfeld? Man sei sich bewusst, dass die Leute in Bern doch etwas…
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