TierWelt

DAS TIER- UND NATURMAGAZIN

Logistische Herausforderung am Marché-Concours

Die Unterbringung von 133 Pferden als Meisterleistung

133 Pferden brachte der Gastkanton Aargau in die Freiberge. Nicht nur der Transport der Tiere ist aufwändig, vor allem die Unterbringung fordert enorme Ressourcen.

Die rot-weiss gescheckten Kühe haben jeweils einen weissen Kopf mit braun abgesetzten Ohren.
3
0

Kleinste Kuhrasse Mitteleuropas

Die Hinterwälder Rinder sind auch im steilen Gelände trittsicher

Das Hinterwälder Rind ist ausgezeichnet an die gebirgige Schweizer Landschaft angepasst. Neben seiner Geländegängigkeit bringt sie zahlreiche weitere Qualitäten mit. Landwirt Andreas Schneider aus Walkringen BE erzählt, wie er in den Bann der kurzbeinigen Rotbunten kam und sie auf seinem Milchviehbetrieb einsetzt.

Degus brauchen die Nähe zu ihren Artgenossen. Sie lieben es, ganz eng beieinander zu liegen.

Neugierige Nagekünstler

Haltungstipps und Fakten zum Degu

Sie sehen aus wie eine Mischung aus Ratte und Meerschweinchen und kommen mittlerweile in den verschiedensten Farbschlägen vor. Deguzüchterin Alexandra Testa verrät, welche Bedürfnisse und Eigenheiten die quirligen Tiere haben.

Geburtshelfer- und Kreuzkröten leben in Grubenweihern, die wieder austrocknen.
2
0

Es fehlen Biodiversitätsflächen

Schweizer Amphibien leben in den verbliebenen 10 Prozent der Feuchtgebiete

Die Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz (info fauna karch) überwacht seit über 40 Jahren die Amphibienbestände. Der Biologe Benedikt Schmidt sagt, wie es um Amphibien steht und was man für sie tun kann.

Viel Arbeit und Material

Auf an den Marché-Concours

Santana, Fantasy, Daisy, Rapunzel und Don Dudley machen sich mit viel Gepäck auf den Weg an den Marché-Concours 2022. Für die Versorgung der fünf Pferde und für die Auftritte ist viel Material nötig. Zudem gehören, neben Fahrer und Beifahrerin, weitere fünf Leute zum Team.

Eintauchen in die Welt der Tiere

Panorama

Good News
Haustiere machen glücklich
Wer einen Hund, eine Katze oder ein anderes Haustier hält, weiss schon lange, dass ihn dies bereichert. Nun hat eine Schweizer Studie den Befund mit Zahlen untermauert. Neun von zehn Befragten gaben an, dass Haustiere ihren Stresspegel senken sowie sie aktiver machen. Hunde erleichtern die soziale Interaktion im Privaten, etwa wenn Fremde beim Spaziergang spontan auf sie reagieren, aber auch am Arbeitsplatz, wo die Vierbeiner zu einer besseren Atmosphäre beitragen. Eine sehr hohe Zustimmung bekam auch die Aussage, dass Fellnasen im Hause Kindern und Jugendlichen helfen, soziale und fürsorgliche Fähigkeiten zu entwickeln und schwierige Momente zu bewältigen. Dies hat sich zuletzt während der Pandemie gezeigt, die nach Überzeugung der befragten Schweizerinnen und
Schweizer die Bande zwischen Mensch und Tier verstärkte.
Wenn der Mensch vor Lachen wiehert, übertrifft er alle Tiere durch seine Gemeinheit.
Friedrich Nietzsche (1844–1900), deutscher Philosoph
Die Zahl
163
163: Mit so vielen Weibchen soll sich ein einziger Nördlicher Seebären-Bulle gepaart haben. Damit gilt das Exemplar, das auf den amerikanischen Pribilof-Inseln in der Beringsee lebte, als polygamstes Säugetier. Zumindest war er ein Schwerenöter sondergleichen: Im Durchschnitt kommen die Männchen dieser Ohrenrobbenart auf einen polaren Harem von 30 Weibchen, die sie jeden Frühling genau dort treffen, wo sie selbst zur Welt kamen.
Wer sich verträgt
Nicht alle Gemüsesorten mögen sich. Deshalb sollte man wissen, welche man ins gleiche Beetsetzen soll und welche nicht. Die Antworten auf diese Fragen liefert die App «Gartenplaner fürs Gemüsebeet». Neben Steckbriefen zu Tomaten, Gurken und Co. gibt sie Tipps zu Anbau und Pflege. Damit Gärtnerinnen den Überblick über ihre Beete behalten, können sie sich ihre Sorten schliesslich unter «Meine Liste» individuell zusammenstellen.
Gruyère-Käsereien öffnen ihre Tore
Wer wissen will, wie Gruyère-Käse hergestellt wird, kann den Sennen in zwei Alphütten des Waadtländer Juras noch bis Ende Monat über die Schultern schauen. Am 20. und 21. sowie 27. und 28. August öffnen das Chalet des Grands-Plats de Bise in Le Brassus und das Chalet Les Fruitières de Nyon in St-Cergue ihre Tore. Nur mit Reservierung auf: vaudplus-produits.ch/ evenements

Weitere Artikel

Faucht die alte Katze ihre neue Mitbewohnerin an, ist dies ein Fall für die Tierpsychologin.
6
0

Verhaltensprobleme bei Hunden und Katzen

Was tun, wenn das Haustier verrücktspielt

Aggressiv an der Leine, unsauber zu Hause: Verhaltensprobleme bei Haustieren können vielschichtig sein. Eine Tierpsychologin kann helfen, sie zu bewältigen. Vorausgesetzt, man ist als Besitzer bereit, viel Zeit und Geduld zu investieren.

Kröte, Molch und Frosch

Diese Amphibien sind in der Schweiz heimisch

Zu den Amphibien gehören Frösche, Unken, Molche, Salamander und Kröten. Auch in der Schweiz leben von der Erdkröte bis zum Teichmolch so einige Arten.

Fahrquadrille
4
0

Konzentriert und mit Tempo

Die Fahrquadrille des Kantons Aargau gibt Gas

Die Fahrer mit ihren 16 Pferden beeindrucken an der Hauptprobe für den Gastauftritt des Kantons Aargau am Marché-Concours 2022.

Titelbild

Tiere als TherapeutenAbo

So helfen Hunde, Katzen und auch Schweine bei der Therapie

Tierische Interventionen haben positive Wirkungen auf die Kommunikation bei Alzheimerpatienten, auf die Entwicklung der emotionalen Kompetenzen, die soziale Integration und bei Depressionen. Für Menschen mit motorischen oder sensorischen Schwierigkeiten sind besonders Hunde als Begleiter hilfreich. Aber wie genau können Tiere helfen? Erfahrungen von Institutionen und Patienten geben einen Einblick.

Kurz bevor die Gruppe weiterzieht, zeigt sich die Luchsin in voller Pracht.

Dämmerungstour im Tierpark GoldauAbo

Was Luchs und Eule nach Feierabend so treiben

Wenn die Zoos am Abend ihre Tore schliessen, sind die Tiere unter sich. Einige legen sich nun zur Ruhe, andere werden erst mit der einziehenden Dunkelheit aktiv. Wer den Natur- und Tierpark Goldau ohne Menschenmassen, dafür mit vielen Hintergrundinformationen erleben möchte, kann dies bei Abendführungen tun.

Ursprünglich ist die Honigbiene eine Wald-bewohnerin und lebt meistens weit oben in Baumhöhlen.
1
0

Fehlende LebensräumeAbo

Wie die Honigbiene in der Schweiz ums Überleben kämpft

Die Honigbiene ist das vielleicht am weitesten verbreitete Insekt der Welt. Und doch ist sie gefährdet. Ob sie in der freien Natur langfristig überleben kann, ist unklar. Der Verein FreeTheBees will genau das herausfinden und sucht nach wild lebenden Bienenvölkern.