Alles rund um Kühe, Schweine & Co.
Biblisch alte Rasse
Die Schweizer Herdenbuchführerin Eva Stössel erzählt im Interview von ihren Erfahrungen und Herausforderungen mit der einzigartigen Rasse.
Porträt
Mit Ziegen spazieren gehen? Was ungewöhnlich klingt, ist für Muriel Ledermann Alltag. Die 16-jährige Schülerin aus dem Kanton Bern hat aus ihrer Tierliebe ein besonderes Erlebnis gemacht, das sie Menschen näherbringen möchte.
Interview
Immer mehr Bauernfamilien denken darüber nach, die Nutztierhaltung an den Nagel zu hängen. Die Philosophin und Landwirtin Sarah Heiligtag begleitet solche Umstellungen mit ihrem Beratungsangebot «Transfarmation». Im Interview spricht sie über Tabus und ihre persönliche Vision der Landwirtschaft.
Klima-Killer Kuh?
Im Interview räumt Dr. Florian Leiber vom FiBL mit dem Mythos der «klimaschädlichen Kuh» auf und zeigt, wie nachhaltige, graslandbasierte Rinderhaltung die Umwelt, die Artenvielfalt und eine klimafreundliche Milch- und Fleischproduktion sichert.
Grüne Landwirtschaft
Um die Klimaziele zu erreichen, muss jede Branche Emissionensenken. Eine der besten Chancen für die Landwirtschaft bietet die Nutzung von Hofdünger und landwirtschaftlichen Nebenproduktenzu Biogas, Strom und Wärme.
Tiere in der Bibel
Ochs und Esel gehören ganz selbstverständlich zur Weihnachtskrippe. Wie es dazu kam, welche Rolle Tiere in der Bibel und im Leben Jesu spielen und was die Kirche mit ihnen gemacht hat, erklärt Pfarrerin Simone Fopp.
Risiko für Tiergesundheit
Eine neue Studie zeigt, dass Mikroplastik die Fermentation im Pansen von Rindern stört und das Darmmikrobiom negativ beeinflusst. Dies könnte nicht nur die Tiergesundheit gefährden, sondern auch weitreichende Folgen für die Lebensmittelsicherheit haben. Forschende fordern daher einen sorgfältigeren Umgang mit Kunststoffen in der Landwirtschaft.
Im Februar 2025 startete die erste Schweizer Käserei, welche ausschliesslich Milch von Kühen verarbeitet, die nicht von ihren Kälbern getrennt wurden, ihre Produktion. Stefan Gerber, Verwaltungsrat bei der MUKA Käserei AG und selbst Milchproduzent, verrät im Interview, wie die Produkte ankommen und weshalb MuKa-Haltung Potenzial hat.
Mehr als Methan
Wiederkäuer wie Kühe, Schafe und Ziegen stehen wegen ihrer Methanemissionen zunehmend in der Kritik. Doch ihr Beitrag zum Ernährungssystem und zur Landschaftspflege ist weit grösser, als oft wahrgenommen wird. Das verdeutlicht ein neues Faktenblatt des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL).
Von wegen Dumme Kuh
Kühe gelten oft als ruhige, gemütliche Weidetiere – doch wissenschaftliche Studien zeigen, dass Rinder erstaunlich intelligent sind. Sie können sich Gesichter merken, Probleme lösen und pflegen enge soziale Beziehungen innerhalb ihrer Herde.
Gefahr für Kühe
Das heisse Wetter lockt nicht nur Menschen in das kühle Nass, auch Hunde sind davon begeistert. Aber Achtung – Hunde sollten nicht überall baden!
Goldener Rest
Es ist goldgelb, hat einen ganz bestimmten Geruch und ist in jedem Stall zu finden. Die Rede ist von Stroh – doch woher kommt dieses eigentlich?
Forschungsprojekt
Schweine, die im Freiland wühlen dürfen, sind glückliche Schweine. Die allermeisten Mastbetriebe bieten ihnen jedoch kaum die Möglichkeit dazu. Mit dem Sau-Caravan könnte sich das nun ändern. Denn der fahrbare Stall verspricht eine praktikable Lösung mit hohem Tierwohl und geringer Belastung der Böden.
Ein schweinisch schönes Leben
Die allermeisten Schweine bekommen nie die Chance, im Dreckzu wühlen oder sich im Schlamm zu suhlen. Wie ihr Alltag imFreien aussehen könnte, zeigt ein umfangreiches Projekt aufdem Panoramahof in Meggen (LU).
Zoo Zürich setzt auf Erhaltungszucht
Mit seiner dunklen Haut kann ihm auch die Bergsonne nichts anhaben: Das Schwarze Alpenschwein ist nicht nur dank den langen Beinen an das Leben in den Alpen angepasst. Es hat weitere Vorzüge. Trotzdem konnte man die seltene Rasse nur knapp vor dem Aussterben retten.
Blickwinkel
Genmanipulation bei Nutztieren gilt als Fortschritt – doch zu welchem Preis? Während gentechnisch veränderte Schweine, Kühe oder Hühner als Lösung für Krankheiten und Tierleid in der Landwirtschaft angepriesen werden, überdeckt die Technologie eine zentrale Frage: Sollte Wissenschaft dazu dienen, Tiere an ein krankes System anzupassen – oder das System selbst verändern?
Genügsame Weidetiere
Kunekune-Schweine sind seltene, gutmütige Weidetiere. Das zeigt sich auf dem Hof der Familie Kühne im sankt-gallischen Benken sowie in einem Projekt des Forschungsinstituts für biologischen Landbau.
Fotograf Walter Schels über seine Tierporträts
Bekannt wurde der deutsche Fotograf Walter Schels (*1936) mit Charakterstudien. Sie zeigen prominente Personen aus Politik und Kultur. Zu Tieren hat der Porträtspezialist eine besondere Verbindung, die in seinen eindringlichen, aber nie aufdringlich wirkenden Aufnahmen spürbar wird.
Zuchtprojekt
Als es noch keine Hochleistungsrassen gab, galten Schweine als ideale Resteverwerter. Das Forschungsinstitut für Biologischen Landbau (FiBL) macht sich zusammen mit innovativen Betrieben auf die Suche zurück zur lokal gedachten Schweinehaltung.
Ausbildungen im landwirtschaftlichen Bereich
Das Inforama ist das Kompetenzzentrum für Aus- und Weiterbildungen im landwirtschaftlichen Bereich. Tobias Furrer gibt als Leiter des Fachbereichs Höhere Berufsbildung Einblick in die Beliebtheit, die Herausforderungen und die zukünftigen Entwicklungen dieses Berufsfeldes.
Population wächst
Der Bestand der Schweizer Luchse wächst langsam aber stetig weiter. Im Alpenraum geht es den Raubkatzen bedeutend besser als im Jura.
Nolana
Natürliche und vielseitig einsetzbare Rohstoffe wie Schafwolle gewinnen an Bedeutung. Dennoch bleibt das Scheren für viele Schafhalter ein Verlustgeschäft. Rassen ohne Wolle wie das Nolana-Schaf sind vor allem für Umsteiger-Betriebe eine interessante Alternative.
Ungewisse Zukunft
Die Schafscheid in Riffenmatt hat Kultstatus: Seit über 350 Jahren werden Schafe nach der Sömmerung auf der Alp anfangs September im Dorf durch einen Markt getrieben und ihren Besitzern übergeben. Mit dem «Wolfknick» hat die Anzahl der Tiere jedoch in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Ob an der nächsten Schafscheid überhaupt noch Schafe zu sehen sind, ist wenige Wochen vor dem diesjährigen Anlass ungewiss.
Biolandbau Guggenbüel
Wolfsdruck, Seuchen, strengere Auflagen – angesichts des zunehmenden Aufwands kehren viele der Schafhaltung den Rücken zu. Für Bruno Zähner jedoch kommt das nicht infrage. Der Schäfer sieht auch positive Entwicklungen in der Branche.
Oberscherli (BE)
Dank einer aufgeweckten Ziegenherde, hofeigener Käserei und Gastronomie hat sich der Ziegenhof Brönnimann zu einem beliebten Ausflugsziel für die nahe Stadtbevölkerung gemausert. Besonders macht ihn jedoch vor allem der Umgang mit dem meckernden Nachwuchs.
Zeckenkrankheiten
Zecken sind Träger von Bakterien und Viren, die schwere Krankheiten wie Borreliose oder Coxiellose übertragen können. Für den Menschen sind diese gefährlich – doch wie sieht es bei Rindern, Schafen und Ziegen aus?
Nutzrassen
Während vor Hunderten von Jahren auf Höfen in den einzelnen Landesteilen viele verschiedene Tierrassen gehalten und gezüchtet wurden, beschränkt sich die intensive Landwirtschaft heute auf wenige Nutzrassen. Grundsätzlich halten weniger Betriebe weitaus mehr Tiere. Ein Überblick.
Alpaka Wandererlebnisse
Alpaka- und Lama-Wanderungen gelten als entschleunigende Freizeitbeschäftigung. Doch was passiert, wenn die Tiere plötzlich stehen bleiben oder gar nicht erst loslaufen wollen? Aline Iosca vom Kollektiv «Alpaka-Erlebnisse» erklärt, was Anfänger bei der Buchung beachten sollten.
Rückkehr der Wüstentiere?
Man kann sie melken, schären, Lasten tragen lassen und vieles mehr. Dank ihrer Hitzetoleranz gelten Dromedare als ideale Nutztiere für Wüstenregionen. Auch in Europa scheint sich ein Comeback der Höckerträger anzubahnen. Den Schweizer Züchter Ben Salem würde es freuen.
Fast ausgerottet
Die wilden Verwandten und zugleich die Stammformen von Alpaka und Lama sind Guanakos (Lama guanicoe) und Vikunjas (Vicugna vicugna). Der Zoo Zürich hält beide Arten und verrät jede Menge Wissenswertes über die zimtfarbenen Südamerikaner.
Für Alpaka-Fans
Yoga machen und sich in der Gesellschaft von Alpakas entspannen oder ein Fondue inmitten der Vierbeiner geniessen: Das ist bei den Alpaka-Erlebnisse möglich. Die TierWelt verlost dazu 2x2 Gutscheine.
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Jeder Zentimeter zählt
Kein Balkon zu klein, um Lebensraum für Insekten zu sein. Wer etwas für unsere Krabbeltiere tun möchte, hat auch ohne Garten zahlreiche Möglichkeiten.
Eisige Temperaturen
Wenn der Winter Einzug hält und keine Biene mehr summt, ist es erstaunlich still in der Natur – doch der Schein trügt: Viele Insekten verschwinden nicht, sie überdauern gut versteckt unter der Erde, in Stängeln oder Dachböden bis zum Frühling.
Unverzichtbares Summen
Wildbienen gehören zu den wichtigsten Bestäubern von Kulturpflanzen. Mehrere Projekte setzen sich dafür ein, dass es auf Landwirtschaftsbetrieben wieder mehr summt.
Gift
Gärtnerinnen und Gärtner, denen Insekten am Herzen liegen, greifen im Gartencenter zu den als bienenfreundlich deklarierten Pflanzen. Allerdings können sich auf den Blumen und Stauden Pestizide befinden, die einen negativen Einfluss auf die Gesundheit der summenden Bestäuber haben.
Es grünt so grün
Der Balkon ist nicht nur ein idealer Ort, um die Seele baumeln zu lassen, mit moderatem Aufwand lässt sich hier auch ein Stück Natur schaffen. Wie es mit einer biodiversen Begrünung klappt, die auch Insekten zum Fressen gern haben, erklärt Biologin Sabine Tschäppeler.
Bodennistende Wildbiene
Das Voting ist beendet: Allererste Schweizer Biene des Jahres wird die Aschgraue Sandbiene. Sie steht stellvertretend für bodennistende Wildbienen – eine relativ grosse, oft übersehene und stark bedrohte Gruppe. Klassische Insektenhotels nützen ihnen nichts.
Ernte 2024
Imkerinnen und Imker aus verschiedenen Regionen in der Schweiz und in Europa vermelden, dass sie grosse Mengen Zementhonig in ihren Völkern haben. Der Honig, den die Bienen in den Zellen lagern, ist kristallisiert und hart. Übeltäter sind Läuse der Rottanne und Lärche.
Weniger ist mehr
Wer es mit Igeln, Eichhörnchen, Vögeln und anderen Wildtieren gut meint, sollte im Garten im Herbst nicht «tabula rasa» machen, sondern einige Ecken wild belassen. Weniger ist mehr, lautet die Devise. Sieben Tipps.