Hoftiere

Alles rund um Kühe, Schweine & Co.

Kühe

Klima-Killer Kuh?

Interview zur Klimadebatte rund um Kühe und Methan

Im Interview räumt Dr. Florian Leiber vom FiBL mit dem Mythos der «klimaschädlichen Kuh» auf und zeigt, wie nachhaltige, graslandbasierte Rinderhaltung die Umwelt, die Artenvielfalt und eine klimafreundliche Milch- und Fleischproduktion sichert.

Grüne Landwirtschaft

Biogasanlagen: Energie aus Mist und Gülle

Um die Klimaziele zu erreichen, muss jede Branche Emissionensenken. Eine der besten Chancen für die Landwirtschaft bietet die Nutzung von Hofdünger und landwirtschaftlichen Nebenproduktenzu Biogas, Strom und Wärme. 

Krippenszene der Anbetung Jesu durch die Hirten an der Krippe mit Ochs und Esel, gemalt von Taddeo di Bartolo (1362–1422), Pinacoteca Nazionale, Siena, Italien.

Tiere in der Bibel

Ochs und Esel an der Krippe

Ochs und Esel gehören ganz selbstverständlich zur Weihnachtskrippe. Wie es dazu kam, welche Rolle Tiere in der Bibel und im Leben Jesu spielen und was die Kirche mit ihnen gemacht hat, erklärt Pfarrerin Simone Fopp.

Risiko für Tiergesundheit

Mikroplastik im Pansen: Wie Kunststoff die Verdauung von Rindern beeinflusst

Eine neue Studie zeigt, dass Mikroplastik die Fermentation im Pansen von Rindern stört und das Darmmikrobiom negativ beeinflusst. Dies könnte nicht nur die Tiergesundheit gefährden, sondern auch weitreichende Folgen für die Lebensmittelsicherheit haben. Forschende fordern daher einen sorgfältigeren Umgang mit Kunststoffen in der Landwirtschaft.

Nach MuKa bleiben Kälber mindestens vier Monate bei ihren Müttern.

Interview

Milch ohne Trennung von Kuh und Kalb: So geht es der ersten Schweizer MuKa-Käserei

Im Februar 2025 startete die erste Schweizer Käserei, welche ausschliesslich Milch von Kühen verarbeitet, die nicht von ihren Kälbern getrennt wurden, ihre Produktion. Stefan Gerber, Verwaltungsrat bei der MUKA Käserei AG und selbst Milchproduzent, verrät im Interview, wie die Produkte ankommen und weshalb MuKa-Haltung Potenzial hat.

Die neusten Kleinanzeigen

Kategorie «Grossvieh»

jetzt alle ansehen
jetzt alle ansehen

Schweine

Forschungsprojekt

Bringt der Sau Caravan mehr Weidehaltung für Schweine?

Schweine, die im Freiland wühlen dürfen, sind glückliche Schweine. Die allermeisten Mastbetriebe bieten ihnen jedoch kaum die Möglichkeit dazu. Mit dem Sau-Caravan könnte sich das nun ändern. Denn der fahrbare Stall verspricht eine praktikable Lösung mit hohem Tierwohl und geringer Belastung der Böden.

Ihr Nachtlager richteten die Ferkel schon früh am Waldrand ein.

Ein schweinisch schönes Leben

Schweine im Wald statt im Stall: Das Luzerner Freiland-Experiment zeigt, was sie brauchen

Die allermeisten Schweine bekommen nie die Chance, im Dreckzu wühlen oder sich im Schlamm zu suhlen. Wie ihr Alltag imFreien aussehen könnte, zeigt ein umfangreiches Projekt aufdem Panoramahof in Meggen (LU).

Markenzeichen des Alpenscheins: dunkle Haut und schwarze Borsten.

Zoo Zürich setzt auf Erhaltungszucht

Neue Hoffnung für seltene Schweizer Schweine

Mit seiner dunklen Haut kann ihm auch die Bergsonne nichts anhaben: Das Schwarze Alpenschwein ist nicht nur dank den langen Beinen an das Leben in den Alpen angepasst. Es hat weitere Vorzüge. Trotzdem konnte man die seltene Rasse nur knapp vor dem Aussterben retten.

Blickwinkel

Genmanipulierte Tiere in der Landwirtschaft: Fortschritt auf Kosten des Tierwohls?

Genmanipulation bei Nutztieren gilt als Fortschritt – doch zu welchem Preis? Während gentechnisch veränderte Schweine, Kühe oder Hühner als Lösung für Krankheiten und Tierleid in der Landwirtschaft angepriesen werden, überdeckt die Technologie eine zentrale Frage: Sollte Wissenschaft dazu dienen, Tiere an ein krankes System anzupassen – oder das System selbst verändern?

Alle sieben Ferkel von Muttersau Pakuiti sind bereits einem Zuhause versprochen.

Genügsame Weidetiere

Kunekune Schweine - grunzende Rasenmäher

Kunekune-Schweine sind seltene, gutmütige Weidetiere. Das zeigt sich auf dem Hof der Familie Kühne im sankt-gallischen Benken sowie in einem Projekt des Forschungsinstituts für biologischen Landbau.

Schafe & Ziegen

Biblisch alte Rasse

Jakobschafe: Die Schafe der vielen Hörner

Die Schweizer Herdenbuchführerin Eva Stössel erzählt im Interview von ihren Erfahrungen und Herausforderungen mit der einzigartigen Rasse.

Porträt

Mit Ziegen spazieren: Muriel Ledermann (16) aus Detligen (BE) bietet besondere Tiererlebnisse an

Mit Ziegen spazieren gehen? Was ungewöhnlich klingt, ist für Muriel Ledermann Alltag. Die 16-jährige Schülerin aus dem Kanton Bern hat aus ihrer Tierliebe ein besonderes Erlebnis gemacht, das sie Menschen näherbringen möchte.

2
0

Population wächst

Über 350 Luchse in der Schweiz

Der Bestand der Schweizer Luchse wächst langsam aber stetig weiter. Im Alpenraum geht es den Raubkatzen bedeutend besser als im Jura.

Nolana

Schafe ohne Wolle werden salonfähig

Natürliche und vielseitig einsetzbare Rohstoffe wie Schafwolle gewinnen an Bedeutung. Dennoch bleibt das Scheren für viele Schafhalter ein Verlustgeschäft. Rassen ohne Wolle wie das Nolana-Schaf sind vor allem für Umsteiger-Betriebe eine interessante Alternative.

Ungewisse Zukunft

Schafscheid Riffenmatt 2025: Traditionsanlass erstmals ohne Schafe?

Die Schafscheid in Riffenmatt hat Kultstatus: Seit über 350 Jahren werden Schafe nach der Sömmerung auf der Alp anfangs September im Dorf durch einen Markt getrieben und ihren Besitzern übergeben. Mit dem «Wolfknick» hat die Anzahl der Tiere jedoch in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Ob an der nächsten Schafscheid überhaupt noch Schafe zu sehen sind, ist wenige Wochen vor dem diesjährigen Anlass ungewiss.

Die neusten Kleinanzeigen

Kategorie «Schafe & Ziegen»

jetzt alle ansehen
jetzt alle ansehen

Bienen

Jeder Zentimeter zählt

7 Schritte zu einem insektenfreundlichen Garten

Kein Balkon zu klein, um Lebensraum für Insekten zu sein. Wer etwas für unsere Krabbeltiere tun möchte, hat auch ohne Garten zahlreiche Möglichkeiten.

Bildlegende oben

Eisige Temperaturen

Wo sind im Winter die Insekten?

Wenn der Winter Einzug hält und keine Biene mehr summt, ist es erstaunlich still in der Natur – doch der Schein trügt: Viele Insekten verschwinden nicht, sie überdauern gut versteckt unter der Erde, in Stängeln oder Dachböden bis zum Frühling.

Bildlegende Bild oben

Unverzichtbares Summen

Wildbienen: Nahrung und Nistplätze sichern

Wildbienen gehören zu den wichtigsten Bestäubern von Kulturpflanzen. Mehrere Projekte setzen sich dafür ein, dass es auf Landwirtschaftsbetrieben wieder mehr summt.

Gift

Bienenkiller aus dem Gartencenter: Pestizide in Zierpflanzen

Gärtnerinnen und Gärtner, denen Insekten am Herzen liegen, greifen im Gartencenter zu den als bienenfreundlich deklarierten Pflanzen. Allerdings können sich auf den Blumen und Stauden Pestizide befinden, die einen negativen Einfluss auf die Gesundheit der summenden Bestäuber haben.

Die goldene Regel lautet: Ein möglichst langes, vielfältiges Blühangebot schaffen.

Es grünt so grün

Mehr Leben auf kleinem Raum: Balkonideen für mehr Artenvielfalt

Der Balkon ist nicht nur ein idealer Ort, um die Seele baumeln zu lassen, mit moderatem Aufwand lässt sich hier auch ein Stück Natur schaffen. Wie es mit einer biodiversen Begrünung klappt, die auch Insekten zum Fressen gern haben, erklärt Biologin Sabine Tschäppeler.

Bodennistende Wildbiene

Die Aschgraue Sandbiene ist Biene des Jahres 2025

Das Voting ist beendet: Allererste Schweizer Biene des Jahres wird die Aschgraue Sandbiene. Sie steht stellvertretend für bodennistende Wildbienen – eine relativ grosse, oft übersehene und stark bedrohte Gruppe. Klassische Insektenhotels nützen ihnen nichts.

20
0

Ernte 2024

Eine Laus macht den Honig hart

Imkerinnen und Imker aus verschiedenen Regionen in der Schweiz und in Europa vermelden, dass sie grosse Mengen Zementhonig in ihren Völkern haben. Der Honig, den die Bienen in den Zellen lagern, ist kristallisiert und hart. Übeltäter sind Läuse der Rottanne und Lärche.

5
0

Weniger ist mehr

Den Garten tierfreundlich auf den Winter vorbereiten

Wer es mit Igeln, Eichhörnchen, Vögeln und anderen Wildtieren gut meint, sollte im Garten im Herbst nicht «tabula rasa» machen, sondern einige Ecken wild belassen. Weniger ist mehr, lautet die Devise. Sieben Tipps.