Oberscherli (BE)

Der Ziegenhof Brönnimann macht beim Tierwohl keine Kompromisse

Dank einer aufgeweckten Ziegenherde, hofeigener Käserei und Gastronomie hat sich der Ziegenhof Brönnimann zu einem beliebten Ausflugsziel für die nahe Stadtbevölkerung gemausert. Besonders macht ihn jedoch vor allem der Umgang mit dem meckernden Nachwuchs.

Zeckenkrankheiten

Borreliose, FSME und Coxiellose: Zeckenkrankheiten bei Kühen, Schafen und Ziegen

Zecken sind Träger von Bakterien und Viren, die schwere Krankheiten wie Borreliose oder Coxiellose übertragen können. Für den Menschen sind diese gefährlich – doch wie sieht es bei Rindern, Schafen und Ziegen aus?

Nutzrassen

So hat sich die Tierhaltung in der Schweizer Landwirtschaft verändert

Während vor Hunderten von Jahren auf Höfen in den einzelnen Landesteilen viele verschiedene Tierrassen gehalten und gezüchtet wurden, beschränkt sich die intensive Landwirtschaft heute auf wenige Nutzrassen. Grundsätzlich halten weniger Betriebe weitaus mehr Tiere. Ein Überblick. 

Der Besitzer des prächtigen, in kurzer Zeit erbauten Bauernhauses von Ostermundigen bei Bern konnte sich nicht lange daran erfreuen.

Streifzug durch die ländliche Schweiz

Bauernhausforschung auf dem Ballenberg im Berner Oberland

Bauernhöfe prägen die Landschaft. Auf der kleinen Fläche der Schweiz bildeten sich unterschiedliche Baustile heraus, je nach Art der Landwirtschaft oder nach der Topografie des Geländes. Welche Geschichten verbergen sich hinter den Höfen? Ein Rundgang durch die bäuerliche Landschaft der ganzen Schweiz, vom behäbigen Bauernhof bis zu Taunerhäusern.

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Weihnachten

Was es mit Ochs und Esel bei der Krippe auf sich hat

Tiere sind aus dem Leben von Menschen nicht wegzudenken. Auch in der biblischen Geschichte sind sie sehr präsent. Das fällt gerade an Weihnachten besonders auf, denn zur Krippe gehören Ochse und Esel. Eine Spurensuche nach Tieren in der Weihnachtsgeschichte.

Seltene Nutztiere

Ein Geschenk, das alles veränderte: Biodiversität auf dem Hof Vordermärchligen

Wenn der Begriff «Biodiversität» fällt, ist meist von bedrohten Wildtierarten und Insektensterben die Rede. Doch auch alte Nutztierrassen brauchen Unterstützung, um nicht in Vergessenheit zu geraten. Zu Besuch auf einem Bauernhof, der die Vielfalt regelrecht zelebriert.

Beat und Kathrin Gerber mit ihrer Appelzellerziege Zilla. Die Kuh der raren Rasse Rätisches Grauvieh auf der Weide des Arche-Hofs Schangnau (unten links).

Arche-Hof

Ein Platz für fast ausgestorbene Nutztierrassen

Kathrin und Beat Gerber verwandelten ihr Heimet in Schangnau in einen Biobetrieb und arbeiten ausschliesslich mit seltenen Nutztierrassen. Vom besonderen Weg einer Bauernfamilie im Emmental.

Halsbänder

Schweizer Ansatz gegen Wolfsangriffe

Wie kann man verhindern, dass Wölfe Nutztiere reissen? Der Biologe Federico Tettamanti probiert etwas ganz Neues aus: Er versieht Schafe mit Halsbändern, die sie nach Wolf riechen lässt.

Expertenwissen von Beat Würsch

Schafhaltung mit Herz

Früher wurden Schafe hauptsächlich als landwirtschaftliche Nutztiere und zur Landschaftspflege gehalten. Heutzutage steigt das Interesse auch bei Liebhabern, die einfach Spass an den Tieren und am Landleben haben. Dennoch gilt es so einiges zu beachten, ehe man sich Schafe anschaffen sollte.

Interview

«Herdenschutzhunde sehen sich als Teil der Herde»

Martin von Wyl ist Geschäftsführer des Vereins Herdenschutzhunde Schweiz. Als Kopf des einzigen vom Bund anerkannten Zuchtvereins von Herdenschutzhunden kennt der Wildhüter sich bestens mit den Vierbeinern aus und weiss, worauf es bei der wichtigen Aufgabe der Tiere ankommt.

Ausbildungen im landwirtschaftlichen Bereich

«Der berufliche Trend hin zur Natur ist unverkennbar»

Das Inforama ist das Kompetenzzentrum für Aus- und Weiterbildungen im landwirtschaftlichen Bereich. Tobias Furrer gibt als Leiter des Fachbereichs Höhere Berufsbildung Einblick in die Beliebtheit, die Herausforderungen und die zukünftigen Entwicklungen dieses Berufsfeldes.

Schwierigkeit ausserfamilliäre Hofübernahme

Bauer sucht Zukunft

Für eine Landwirtin oder einen Landwirt scheint es nahezu unmöglich, einen eigenen Hof zu finden, wenn dieser nicht schon in Familienhand ist. Drei junge Paare erzählen von ihrer Suche nach einem eigenen Betrieb. Und Fachpersonen verraten, warum dieses Vorhaben so schwierig, die landwirtschaftliche Ausbildung dennoch so populär ist.

«Ghornuti» sind sich karge Bergweiden gewöhnt. Satte Weiden oder Klee bekommen ihnen nicht immer gleich gut.

Flauschig, zäh und very trendy

Walliser «Ghornuti»

Walliser Schwarznasenschafe sind perfekt an ihre Umgebung angepasst – steile Hänge und karge Weiden sind sie gewöhnt. Grosses Plus: Sie sehen auch noch niedlich aus. Dieser Meinung ist nicht nur die Schafzüchterin Fabienne Truffer.

Kulturhof Hinter Musegg

Landwirtschaft mitten in der Leuchtenstadt

Mitten in der Stadt Luzern blieb ein landwirtschaftlicher Betrieb bestehen. Allerdings einer mit einem speziellen Konzept. Denn hier tummeln sich Künstler, Köche und Kinder zwischen kecken Rindern und Schweinchen.

BURENZIEGEN ALS HAUSTIERE

Da gibt's nichts zu meckern

Verfügt ein Naturfreund über genügend Platz, bekommt er mit Burenziegen sehr robuste und genügsame, aber auch absolut freundliche, menschenbezogene Haustiere. Damit sich die Tiere auch richtig wohlfühlen, sollte einiges für die Haltung beachtet werden.

Bildstrecke mit Franca Pedrazzetti

Schafe auf der Flucht und andere Abenteuer

Einfühlsame Dokumentationen von Menschen und Orten, darin liegt die Stärke der Fotografin Franca Pedrazzetti. Dazu nimmt die Luzernerin in gemeinsamen Projekten mit ihrem Partner Beat Brechbühl auch Tiere vor die Linse. Sie begleitet Bauern auf ihre letzte Viehschau, kraxelt Gämsen nach und hält Schafe davon ab, durch die Hintertür zu verschwinden.

Erdbebenvorhersage

Tierische Seismografen?

Naht eine Katastrophe, wenn sich Tiere scharenweise unruhig verhalten? Eine Studie des Max-Planck-Institutes für Verhaltensbiologie konnte Aufschluss geben. Nun steht die Ausweitung der Messungen an, dank einer Kooperation mit einem GPS-Tracker-Hersteller.

braunes Schaf

Lautstarke Rasenmäher

Zwischen Geblöke und Grünflächenzauber mit Ouessantschafen

Ouessantschafe sind die robusten Winzlinge unter den Schafen und eignen sich neben der Hobbyhaltung auch zur Landschaftspflege. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts fast ausgestorben, setzen sich immer mehr Liebhaber der Rasse für deren Erhalt und die Förderung ein.

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Seltene Schweizer Nutztiere

Kupferhalsziegen sind robuste Schönheiten

Die Stiftung ProSpecieRara verschrieb sich der Rettung alter Arten – so auch der Kupferhalsziege. Mit nur 28 Tieren startete das Zuchtprogramm 2006.

Ungeschoren davongekommen

Vegetarische Schaffelle, für die kein Tier sterben musste

Lamm- und Schaffelle sorgen für Gemütlichkeit. Wäre da nicht das Problem, dass die Tiere dafür ihr Leben lassen mussten. Ein altes Kunsthandwerk macht es möglich, Schaffelle ohne schlechtes Gewissen zu erwerben.

Landschaftspflege

Wollige Rasenmääääher

Das Unternehmen Naturpflege GmbH bietet eine besonders ökologische Version der Landschaftspflege an. Es vermietet Schafe, Ziegen oder Alpakas, damit diese Bahndämme, Firmengrundstücke oder Naturschutzflächen gezieltbeweiden.

Haltung von Milchziegen

Zu Besuch auf dem Geissenbrünnen-Hof

Anfang der 2000er-Jahre erlebte die Ziegenmilchproduktion in der Schweiz einen Boom. Seit einiger Zeit stagniert sie und mehrere Produzenten haben die Ziegenhaltung wieder aufgegeben. Michel und Eveline Brünisholz sind aber nach wie vor begeistert von ihren 200 vorwitzigen Geissen.

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KAGfreiland kurz erklärt

«Wir zeigen tierfreundliche Alternativen zur Massentierhaltung»

KAGfreiland ist ein Label, dass sich für das Wohl von Nutztieren einsetzt. Wie und seit wann die gemeinnützige Organisation dies tut, erklärt die Medienverantwortliche Simone Steiner.

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Seltene Schweizer Nutztierrassen

Das Spiegelschaf: Auffällige Kopffärbung

Das Spiegelschaf ist eine robuste, alte Landrasse und stammt ursprünglich von Bündner Schafrassen ab.

Schafzucht in der Schweiz

Weit mehr als nur Schäfchen zählen

Die Schafzucht und -haltung hat in der Schweiz eine jahrtausendelange Tradition. Der heutige Gesamtbestand von 420 000 Schafen ist im Vergleich zu den 1,5 Millionen Rindern klein. Es gibt aber innovative Betriebe, welche auf das Schaf – insbesondere auf rare Robust-Rassen – setzen.

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Seltene Schweizer Nutztierrassen

Das vielfältige Engadinerschaf

Hohe Fruchtbarkeit zeichnet die Rasse der Engadinerschafe aus. Zudem überzeugen die Tiere mit guter Widerstandskraft und ihrem zutraulichen Wesen.

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Die schönsten Alpabzüge

Wenn die Älpler zurück ins Tal kommen

Momentan geniessen wir die warmen Tage. Wenn sich der Sommer dann zu Ende neigt, ist es für das Vieh und die Alphirten Zeit, zurück ins Tal zu kommen. Die Ankunft der herausgeputzten Tiere und Menschen wird vielerorts gefeiert – wir haben einige sehenswerte Alpabzüge herausgepickt.

Kuhherde im Wald
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Waldweiden

Eine Herde steht im Walde

Noch bis ins späte 20. Jahrhundert wurden Wälder mit Nutztieren wie Rindern und Ziegen beweidet. Was früher gang und gäbe war, wird jetzt wieder modern, allerdings steht heute der Naturschutzgedanke im Vordergrund.

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Seltene Schweizer Nutztierrassen

Die Skudde: Historisches Schaf

Klein und robust sind die Skuddenschafe. Die sehr alte Schafrasse hat über die Jahre nie an ihrer Widerstandskraft verloren.

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Seltene Schweizer Nutztierrassen

Die alptüchtige Capra Grigia

Mit ihrem grauen Fell fällt die Capra Grigia sofort auf, die Körperfärbung wird mit der Farbe von gebrochenem Calanca-Granit verglichen. Die Tiere bewegen sich auch im unwegsamen Gelände sicher.

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Unverkennbar und rar

Ungarische Zackelschafe fühlen sich auch bei uns wohl

Es sind vor allem ihre langen Hörner, die auffallen. Hans-Peter Weber ist aber auch vom Charakter und der Robustheit der Zackelschafe begeistert. Deshalb möchte er die ungarische Schafrasse bekannter machen.

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Kunst fürs Tierwohl

«Ich schaffe positive Gegenbilder.»

Hartmut Kiewert vertritt eine dezidierte Meinung zum Umgang mit Nutztieren. Diese bringt er in Gemälden zum Ausdruck, in denen die Tiere aus ihrer gewohnten Umgebung ausbrechen. Dass diese Bilder mehr als utopischer Kitsch sind, zeigt sich im Gespräch mit dem Künstler.

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Seltene Schweizer Nutztierrassen

Die Pfauenziege: Gebirgsgängige Bündnerin

Mit ihrer komplexen schwarz-weissen Zeichnung und den kräftigen Hörnern gehört die Pfauenziege zu den attraktivsten Ziegen der Schweiz. Trotzdem war ihr Bestand anfangs der 1980er Jahre auf einige wenige Tiere zusammengeschrumpft.

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Seltene Schweizer Nutztierrassen

Das Walliser Landschaf: Geländegängig und standorttreu

Dank ihren vielfältigen Qualitäten wurden vermehrt wieder Schafhalter auf das Walliser Landschaf aufmerksam, nachdem es Mitte der 1980-er Jahre beinahe verschwunden wäre.

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Seltene Schweizer Nutztierrassen

Die Walliser Schwarzhalsziege: Eine der ältesten Hausziegenrassen der Welt

Dank ihrem langen Haarkleid sind die Walliser Schwarzhalsziegen schön anzusehen. Dies bringt aber auch Herausforderungen mit sich, denn die Unterwolle will gut gepflegt sein.

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Seltene Schweizer Nutztierrassen

Bündner Strahlenziege: Widerstandsfähig und robust

Passend zum Leben in den Bergen ist die Bündner Strahlenziege robust und gut ausgerüstet für lange Märsche und Kletterabschnitte.

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Border-Leicester-Schafe

Osterhase im Schafspelz

Mit ihren aufgerichteten langen Ohren wirken die Border-Leicester-Schafe wie eine Mischung aus Osterhase und Osterlamm. Die auffällige Rasse ist ein typisches Zweinutzungsschaf.

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Seltene Schweizer Nutztierrassen

Die Grüenochte Geiss: Vorne grau, früher unerwünscht

Walliser Name und Walliser Heimat: Die Grüenochte Geiss ist eine Walliserziege durch und durch.

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Einblick in die solidarische Landwirtschaft

Was ist eigentlich Solawi?

Viele haben den Begriff Solawi im Zusammenhang mit Landwirtschaft schon mal aufgeschnappt. Tex Tschurtschenthaler von der Schweizer Solawi Kooperationsstelle gibt Auskunft, was genau unter dem Konzept zu verstehen ist.

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Seltene Schweizer Tierrassen

Die elegante weisse Appenzellerziege

Verankert in ihrer Herkunftsregion und schweizweit bekannt: Die Appenzellerziege ist ein Paradebeispiel für eine einheimische Tierrasse.

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Auch ausserhalb der Heide heimisch

Heidschnucken sind farbwechselnde Feinschmecker

In den mit lila Heidekraut überwachsenen Weiten Norddeutschlands sind sie ein gewohnter Anblick. Auch bei uns leisten Heidschnucken gute Dienste. Die gehörnten Schafe mit dem langen Vlies finden deshalb immer mehr Anhänger.

Interview mit Bergfotograf Marco Volken

«Neugierde ist mein erster Schritt zum Foto.»

Marco Volken fühlt sich auf den Gipfeln und in den entlegenen Tälern der Schweizer Bergwelt zu Hause. Mit seinem Gespür für die alpinen Schönheiten hält er die Berührungspunkte von Himmel und Erde fest. Seine Fotos erforschen unbekannte Welten und zeigen neue Perspektiven.