Wunder der Natur
Das rosa Gefieder der Flamingos ist kein Zufall. Entscheidend sind bestimmte Farbstoffe in ihrer Nahrung, die nicht nur das Aussehen, sondern auch den Fortpflanzungserfolg beeinflussen.
Die muntere Bande in der Wohnung
Katja Rauchenstein stellt ihren sieben Wellensittichen ein ganzes Zimmer zur Verfügung. DieWildtierbiologin liebt es, ihre Vögel zu beobachten und betont, wie individuell das Verhalten dereinzelnen Vögel ist. Ein Besuch im Wellensittich-Paradies.
Rufe in der Nacht
Im Sommer ist der Waldkauz lautlos unterwegs. Der heimliche Nachtjäger lebt nicht nur im Wald. Auch in Wohnquartieren findet er sein Ruhelager, manchmal sogar in einem Stadtpark.
Ruchlose Jägerin
Kaum ein anderes Insekt vereint Eleganz und Bedrohlichkeit so eindrücklich wie die Gottesanbeterin. Hinter ihren vermeintlich zum Gebet gefalteten Vorderbeinen verbergen sich Jagdwaffen, die mit blitzschneller Effizienz zuschlagen. Der Siegeszug der Fangschrecken hat aber andere Gründe.
Bartgeier
Einst aus dem Alpenraum verschwunden, segelt der Bartgeier heute wieder über die Schweiz. Um die genetische Vielfalt und die Population zu stärken, braucht es weitere Auswilderungen. Die TierWelt war bei der jüngsten Aktion mit vor Ort.
Kein Zufall
Noch bevor die Sonne aufgeht, beginnt draussen ein beeindruckendes Konzert. Warum viele Vögel ausgerechnet in den frühen Morgenstunden besonders laut und ausdauernd singen, hat mehrere gute Gründe.
Anhaltende Trockenheit
Die Situation spitzt sich zu: Auch in Luzerner Gewässern gefährden und stressen die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen die Fische. Der Fischereiverband Kanton Luzern fordert aktuelle Verhaltensregeln und langfristige Gewässerschutzmassnahmen.
Alpenrosen, Murmeltiere und Steinschmätzer
Der Simplon ist ein seit Alters her genutzter Übergang in den Süden. Wer sich Zeit nimmt, die Alpenwelt auf dem Pass zu erkunden, entdeckt ein Naturparadies. Auf historischen Spuren und Beobachtungstour am Rande der Schweiz.
Fokus
Fast 80 Prozent der einheimischen Amphibienarten gelten als gefährdet. Doch es gibt auch Erfolgsgeschichten. Eine davon schreibt der Europäische Laubfrosch: Einst stand er im Aargauer Reusstal kurz vor dem Aussterben, heute sieht man ihn dank jahrzehntelanger Schutzmassnahmen wieder häufiger. Im Bösimoos bei Stetten zeigt sich, wie aus einer ehemaligen Baumschule ein wertvoller Lebensraum für Amphibien entstanden ist.
Bachneunauge
Es sieht aus wie ein Wesen aus einer anderen Welt: kein richtiger Fisch, kein sichtbarer Kiefer, dafür ein rundes Saugmaul voller hornartiger Zähnchen. Das Bachneunauge gehört zu den ältesten noch lebenden Wirbeltieren der Erde. Seine Vorfahren schwammen bereits durch Flüsse, lange bevor Dinosaurier die Erde bevölkerten.
Braunkehlchen überqueren die Sahara
Das Braunkehlchen ist ein fliegerisches Kraftpaket: Auf dem Rückweg aus seinem westafrikanischen Winterquartier überquert der kleine Vogel die Sahara in einem fast zweitägigen Nonstop-Flug. Eine neue Studie zeigt, welche erstaunlichen Leistungen der bedrohte Wiesenbrüter vollbringt.
Welchen Tieren helfe ich?
Sowohl auf dem Land als auch in Städten schiessen derzeit Ast- und Steinhaufen wie Pilze aus den Böden. Doch was braucht es, damit diese ökologischen Aufwertungsmassnahmen auch ihren vorgesehenen Zweck erfüllen?
Ziervogellexikon
Dunkelrote Aras oder Grünflügelaras identifizieren alle Menschen sofort als Papageien. Sie sind gross, wunderbar farbig und lautstark. Die Südamerikaner gehören zu den grössten Papageien überhaupt, die von Panama im Norden Lateinamerikas bis nach Argentinien im Süden vorkommen. Unter Menschenobhut sind sie selten und wurden immer stiefmütterlich behandelt.
Wildtiere als Nachbarn
Sie zahlen zwar keine Miete, leben jedoch trotzdem im und am Haus: Tiere, die Dächer und Fassaden ihr Zuhause nennen. Dank wenigen Schritten klappt ein friedliches Miteinander.
Duftgarten für Nachtfalter
Süsslicher Duft wabert durch die laue Sommernacht. Schon brummen Nachtfalter heran. Welche Pflanzen betören Gaukler und wer flattert da überhaupt klandestin durch die Dunkelheit?
Clevere Wildtiere
Ratten und Menschen haben ein ambivalentes Verhältnis. Die Nager dienen als Labortiere, sind geliebte Heimtiere, aber auch gefürchtete Krankheitsüberträger. Die Biologin Dr. Irene Weinberger hat ein Buch über Ratten verfasst.
Badesaison
Sie sind der Traum vieler Hausbesitzer. Doch ohne Sicherung und Ausstiegshilfen werden Swimmingpools zur tödlichen Gefahr für Haus- und Wildtiere. Besonders bei glatten Wänden sind Katzen, Igel und Co. chancenlos.
Saubere Gewässer
Der Bachflohkrebs ist mit einer Länge von ein bis zwei Zentimetern zwar von kleiner Statur, aber von grosser Bedeutung. Er gilt als Indikator für saubere Gewässer. Will heissen: Dort, wo er häufig vorkommt, ist es um die Wasserqualität gut bestellt.
Hitzewelle
Die Hitzewelle trifft die Schweizer Gewässer in einer kritischen Phase. Nach einem aussergewöhnlich trockenen Frühjahr und tiefen Grundwasserständen kämpfen viele Fische bereits Ende Juni ums Überleben.
Heimliche Waldtiere
Während in Hausgärten immer mehr Hühner zu sehen sind, gibt es in den Wäldern des Juras einen gegenteiligen Trend: Die dort heimischen Wildhühner tun sich schwer mit den Veränderungen ihres Lebensraumes und blicken in eine ungewisse Zukunft.
Jeder Zentimeter zählt
Kein Balkon zu klein, um Lebensraum für Insekten zu sein. Wer etwas für unsere Krabbeltiere tun möchte, hat auch ohne Garten zahlreiche Möglichkeiten.
Wanderlust
Ein Perspektivenwechsel der besonderen Art: Baumwipfelpfade gewähren einen neuen, ungewohnten Blick auf den Wald und seine tierischen Bewohner. Vier Spaziergänge zur Horizonterweiterung.
Premiere
Zum ersten Mal überhaupt konnte in der Schweiz die Brut eines Schwarzstorchs nachgewiesen werden. Im Kanton Waadt zieht das Brutpaar zur Zeit drei Jungvögel auf.
Längst nicht ausgesummt
Sie bestäuben unsere Nahrung, recyceln tote Pflanzen und halten Ökosysteme zusammen – trotzdem gelten Insekten vielerorts als Verlierer unserer Zeit. Wie dramatisch ist ihr Rückgang tatsächlich? Und wie können wir ihn aufhalten?
Wühlen, schnüffeln, suchen
Die Bodengestaltung in Tiergehegen hat mehrere Aufgaben. Substrat regt die Sinne der Tiere an, soll ihrem natürlichen Biotop entsprechen, muss aber auch hygienisch und optisch ansprechend sein. Beispiele aus drei zoologischen Einrichtungen.
Mediterrane Stimmung im Wallis
In den traditionell bewirtschafteten Getreidefeldern der Achera Biela gedeihen noch Wachtelweizen, Kornrade und Ackerrittersporn. Diese Blumen sind zu Raritäten geworden. Von Winterroggen, Brachen, Steppenrasen und Hecken.
Schwarmintelligenz
Sie schwimmen als Schule durch den Ozean, trampeln als Herde durch die Savanne, flattern als Gruppe durch den Regenwald oder fliegen im Schwarm in Richtung Süden. Tiere sind aus unterschiedlichen Gründen gemeinsam unterwegs.
In den Turbinen der Kraftwerke am Hochrhein sterben immer wieder unzählige Aale. Das stille Massensterben steht exemplarisch für den dramatischen Zustand der Schweizer Fischwelt. Einer Welt, die allzu oft unter dem Radar bleibt – obwohl sie Aufmerksamkeit bitter nötig hätte.
Frühling
Im Frühling kommen viele Wildtiere zur Welt. Wer draussen unterwegs ist, kann deshalb leicht auf Jungtiere treffen. So verhält man sich richtig.
Viele Vögel sind derzeit am Brüten. Bei Jungvögeln ausserhalb des Nests gilt es, vor dem Eingreifen erst einmal genau hinzuschauen. Denn nicht immer ist menschliche Hilfe nötig.
Naturoase nahe der Bundesstadt
Smaragdgrünes Aarewasser, Stille und spannende Tierbeobachtungen locken am Fussweg um die Engehalbinsel. Eine Welt für sich im Flusseinschnitt mit geheimnisvollen Fischen, Fleisch fressenden Pflanzen und funkelndem Eisvogel.
Klimawandel
Der Klimawandel bedroht zwei ikonische Tierarten der Antarktis zunehmend: den Kaiserpinguin und den Antarktischen Seebär. Beide wurden von der Weltnaturschutzunion (IUCN) auf der aktualisierten «Roten Liste» der bedrohten Arten neu als «stark gefährdet» eingestuft.
Wildtiere fürs Wohnzimmer
Am 9. April 2026, um 20 Uhr, strahlt SRF 1 den Film «Wildtiere fürs Wohnzimmer» aus. Die «TierWelt» war an der Vorpremiere. Der Dokumentarfilm des Regisseurs Laurin Merz wurde in enger Zusammenarbeit mit Marc Zihlmann, dem Leiter des Sikyparks in Crémines, gedreht.
Population wächst
Der Bestand der Schweizer Luchse wächst langsam aber stetig weiter. Im Alpenraum geht es den Raubkatzen bedeutend besser als im Jura.
Gebietsfremde Art
Jagdfasane werden in der Schweiz immer seltener. Ihre Bedeutung in der hiesigen Jagd hat die gebietsfremde Vogelart verloren. Jene Exemplare, die hierzulande noch gesichert werden, befinden sich meistens in der Nähe der Landesgrenze.
Potenziell gefährdet
Seit Jahrtausenden streift der Braunbrustigel durch unsere Landschaften. Nun ist er «Tier des Jahres 2026». Selbst seine 8000 Stacheln schützen ihn nicht vor Gärten ohne Unterschlupf und versiegelten Flächen. Wie wir seinen Lebensraum sichern können.
Schaltzentrale Geburt
Rehe werden im Hochsommer brünstig. Mitte Mai setzen die Weibchen dann ihre Kitze. Das ergibt eine sehr lange Tragzeit von gut neun Monaten. Dem Geheimnis der Keimruhe auf der Spur.
Ostseeküste
In der Nacht auf den 23. März wurde an der Ostseeküste ein getrandeter Buckelwal entdeckt. Nach tagelangen Rettungsversuchen schwimmt er nun wieder frei durch die Lübecker Bucht.
Schnappschuss
Karl-Heinz Lambert aus Deutschland fotografiert Papageien in ihren Lebensräumen. Ob auf einer Waldlichtung im zentralafrikanischen Regenwald oder im australischen Outback, immer ist er den Plapperschnäbeln auf der Spur.
Nützlicher Gräber
Viele betrachten ihre Erdhügel als Ärgernis. Dabei sorgen Maulwürfe für gelockerte Böden, reiche Nährstoffvorräte und tragen dazu bei, dass der Garten zu einem lebendigen Lebensraum wird.
20. März: Welttag des Spatzen
Zu Unrecht werden die aufgeweckten Sperlinge auf ihr unauffälliges Gefieder oder ihr scheinbar monotones Tschilpen reduziert. Um den allseits bekannten Vogel steht es nicht zum Besten: In mehreren Ländern schrumpfen die Bestände.
Interview
Richard Gress ist preisgekrönter Filmemacher, Künstler und Abenteurer. Der gebürtige Bayer lebte über sechs Jahre bei der Stammesgemeinschaft der Suri in Äthiopien, lernte ihre Sprache und kam Elefanten, Löwen und anderen Tieren so nah wie kaum ein anderer. Ein Gespräch über Integration, verwirklichte Kindheitsträume und das Leben in der Wildnis.
Kammerjäger auf 30 Beinen
Auf den ersten Blick sehen Spinnenläufer aus wie der Schrecken aller Hausbesitzer. Doch der Schein trügt: Die effizienten Jäger fressen zahlreiche Insekten, die niemand in den eigenen vier Wänden haben will. Mit der Klimaerwärmung dürfte ihre Population in der Schweiz zunehmen.
Gutes Timing ist alles
Wenn im Winter tiefe Stille über den Bergen liegt und die Landschaft unter einer weichen Schneedecke versinkt, passiert in dunklen Höhlen etwas Erstaunliches: winzige Braunbärenbabys kommen zur Welt. Dass ein Tier ausgerechnet dann Nachwuchs bekommt, wenn draussen lebensfeindliche Kälte herrscht, wirkt wie ein Widerspruch. Doch genau dieses Timing ist das Geheimnis ihres Erfolgs.