Karbonzeitalter
Libellen so gross wie Möwen und Tausendfüssler länger als Menschen: Im Karbonzeitalter schienen manche Tiere alle uns bekannten Grössenregeln zu sprengen.
Ackerbegleitpflanzen
Sie sind die leisen Rückkehrer auf unseren Feldern: Ackerbegleitpflanzen wurden lange als störendes Unkraut verfemt, doch heute gelten sie als Schlüssel für ein stabiles Agrarökosystem. Ein ambitioniertes Projekt im Kanton Zürich und Schaffhausen zeigt nun, dass seltene Arten wie der Blaue Gauchheil oder der Acker-Waldmeister keine Relikte der Vergangenheit sein müssen.
Ziervogellexikon
Das Silberschnäbelchen ist ein lieblicher, kleiner Vogel aus Afrika. Paare sitzen oft mit engem Körperkontakt nebeneinander. Diese afrikanische Art verträgt sich gut mit anderen Prachtfinkenarten und schreitet bereitwillig zur Brut.
«Wwoofer»
«Wwoofer» robben auf den Knien durch Gärten, rammen Pfosten in die Erde und misten Ställe aus, während sich andere am Strand sonnen. Wer entscheidet sich für diese schweisstreibende Art von Ferien auf Biobauernhöfen?
Treue Wächter, Treiber und Zugtiere
Die Schweiz ist der Hort der Sennenhunde. Von neun Schweizer Hunderassen sind vier typische Sennen- oder Hofhunde. Bis heute gehören die Wächter und Treiber zu Bauernhäusern und auf Alpen.
Rasseportrait
Sein gewaltiger Kopf, die tiefen Hautfalten und der massige Körper machen den Mastino Napoletano unverwechselbar. Trotz seiner einschüchternden Erscheinung gilt der italienische Molosser als ruhiger und treuer Familienhund – vorausgesetzt, seine Menschen wissen mit seiner Kraft und seinem ausgeprägten Schutztrieb umzugehen.
Harmonischer Alltag
Mehrere Hunde zusammen zu halten, kann eine grosse Bereicherung sein, stellt Halterinnen und Halter aber auch vor einige Herausforderungen. Mit guter Planung lassen sich viele Konflikte von Anfang an vermeiden.
Sein lockiges oder gewelltes Fell, der kräftige Körper und die sichtbare Freude am Wasser verraten viel über seine Vergangenheit. Der Portugiesische Wasserhund arbeitete einst eng mit Fischern zusammen und war dabei weit mehr als ein Apportierhund.
Tierischer Ferienflirt
Im Urlaub begegnen Reisende immer wieder herrenlosen Hunden und Katzen. Manchmal entsteht dabei der Wunsch, einem Tier ein neues Zuhause in der Schweiz zu schenken. Doch zwischen Mitgefühl und Adoption liegen zahlreiche Vorschriften, Fristen und organisatorische Hürden, die sorgfältig beachtet werden müssen.
Fettweg-Implantat
Was für Menschen in Form von Medikamenten wie Ozempic schon lange erhältlich ist, soll künftig auch bei Vierbeinern helfen: In den USA befindet sich ein Fettweg-Implantat für Katzen in der Testphase.
Büsi non grata
Seit Jahrzehnten bedrohen verwilderte Katzen in Neuseeland die heimische Tierwelt. Nun will Regierung die Raubtiere ausrotten. Selbst Tierschützer sehen keine Alternative.
Badesaison
Sie sind der Traum vieler Hausbesitzer. Doch ohne Sicherung und Ausstiegshilfen werden Swimmingpools zur tödlichen Gefahr für Haus- und Wildtiere. Besonders bei glatten Wänden sind Katzen, Igel und Co. chancenlos.
Sommergefahren – tierisch heiss
Hohe Temperaturen stellen für Tiere während des Sommers eine enorme Belastung dar. Die Susy Utziger Stiftung für Tierschutz warnt vor Risiken wie Hunde im Auto, heissem Asphalt und Kleintieren auf dem Balkon. Aufmerksamkeit und Schutz sind essenziell.
Gürtelgrasfinken oder Gürtelgrasamadinen zeichnen sich durch eine pechschwarze Kehle aus. Sie entstammen der gleichen Gattung wie die ähnlich aussehenden Spitzschwanzamadinen. Auch der enge Paarzusammenhalt ist gleich wie bei den Spitzschwanzamadinen.
Die muntere Bande in der Wohnung
Katja Rauchenstein stellt ihren sieben Wellensittichen ein ganzes Zimmer zur Verfügung. DieWildtierbiologin liebt es, ihre Vögel zu beobachten und betont, wie individuell das Verhalten dereinzelnen Vögel ist. Ein Besuch im Wellensittich-Paradies.
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Ausblick für Kühe, Lamas und Ziegen
Die Bauernfamilie Räuftlin bewirtschaftet ein grosses Gut hoch im Jura. Zum Hof auf der Wasserfallen oberhalb von Reigoldswil (BL) gehören besondere Nutztiere. Die Jurawiesen bieten Lebensräume für seltene Pflanzen- und Tierarten.
Unsichtbar
Manche Tiere verschmelzen so gut mit ihrer Umgebung, dass selbst geübte Augen sie kaum entdecken. Ihre Farbe ist kein Zufall, sondern das Resultat jahrtausendelanger Anpassung – zuweilen an einen einzigen, bestimmten Lebensraum.
Tipp aus der Redaktion
Kaum die Hälfte ihrer Lebensmittel kann die Schweiz selbst produzieren. Und dennoch wird hier so viel weggeworfen wie fast nirgendwo sonst. Während sich die Mengen an Verschwendung nur schleppend verringern, schiessen Jahr für Jahr neue Initiativen aus dem Boden, um einen Teil des riesigen Problems anzugehen. Vier besonders erfolgreiche Beispiele:
Österreich
Bevor moderne Züge durch Europa rollten, zogen Pferde die Wagen auf Schienen. Die Pferdeeisenbahn Budweis–Linz–Gmunden war einer dieser frühen Vorläufer des Eisenbahnzeitalters. An die damals revolutionäre Transportmöglichkeit erinnert heute ein Museum in Oberösterreich.
Lauerjäger im Wohnzimmer
Michael Casutt hält und züchtet eine Vielzahl verschiedener Arten von tropischen Gottesanbeterinnen. In zahlreichen Terrarien lauern die bizarren Insekten auf Nahrung. Ein Besuch beim Spezialisten.
Vogelzug über Wüste
Auf ihrer Reise in die Winterquartiere müssen Zugvögel gewaltige Hindernisse überwinden. Eine neue Studie der Schweizerischen Vogelwarte zeigt nun: Je nachdem, ob die Tiere eine Wüste oder das Meer überqueren, wählen sie ganz unterschiedliche Flughöhen. Dabei spielen sogar Flügelform und Gefiederfarbe eine Rolle.
Wie Fische leben
Über die Hälfte aller Wirbeltierarten sind Fische. In ihrer Artenfülle bleiben sie unter der Wasseroberfläche verborgen. Punkto Farben, Verhaltensweisen und Überlebenskünstenstehen sie den Säugetieren und Vögeln in nichts nach.
Schweizer Sommer 2026
Ausgetrocknete Bäche, warme Flüsse und dürre Weiden: Der heisse und trockene Sommer 2026 setzt der Tierwelt in der Schweiz stark zu. Besonders Fische und Bodenlebewesen geraten unter Druck. Auf den Alpen fehlt derweil mancherorts nicht nur das Futter, sondern auch das Wasser für die Nutztiere.
Anbau und Nutzen
Sein Name führt in Märchenwelten, sein Geschmack in die französische Küche: Estragon hat viele Gesichter und noch mehr Geschichten zu erzählen.