Ziervogellexikon

Lauchgrüne Papageiamadine: Kunstwerk der Natur

Alle Papageiamadinen weisen auffallende Gefiederfarben auf. Die Lauchgrüne Papageiamadine tritt dabei besonders hervor. Ihre Federn wirken wie die ineinander verlaufenden Farben eines Malers auf einer Mischtafel. Sie gehen vom Blauen ins Dunkelgelbe über und laufen in einem geschmackvollen Orange aus. Eine prächtige Papageiamadine, die selten gehalten wird.

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Goldmaskenamazone: gross, sanft und selten

Unter den Amazonen gibt es Arten, die rar und allbekannt sind. Die Goldmaskenamazone oder Dufresnes-Amazone ist zwar äusserst selten unter Menschenobhut, doch sie steht nicht im Fokus der Vogelzucht. Das ist schade, denn es sind wundervolle Papageien. Ihre Zucht braucht sehr viel Geduld.

Der Tanganjikasee in Basel

Universität Basel forscht zu Buntbarschen im Tanganjikasee in Tansania

Im Zoologischen Institut der Universität Basel werden die Buntbarsche des ostafrikanischen Tanganjikasees erforscht – tauchend im See und in etwa 300 Aquarien. Daraus resultiert auch eine Sammlung an Präparaten fast aller 250 Arten.

Michel Knuchel

Ein Haus voller Schlangen

Die Haltung und Zucht von Kornnattern

Michel Knuchel aus dem solothurnischen Herbetswil hat sich auf die Zucht besonderer Kornnatter-Morphen spezialisiert. In seinem Haus wimmelt es von farbigen Schlangen, die er mit ruhiger Hand und viel Know-how pflegt – eine Passion, die aus einem Kindheitstraum entstanden ist.

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Grosser Soldatenara: sanfter grüner Riese

Grosse Soldatenaras werden selten von Zoos und privaten Züchtern gehalten. Auch in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet in Zentralamerika sind es Raritäten. Die besonderen Grossaras zeigen ein sanftes Verhalten. Eine alte Bezeichnung für den Grossen Soldatanara lautet Bechsteinara.

Die Zusammenführung der beiden Afrikanischen Wildhunde glückte von Anfang an.

Die Hunde aus der Savanne

Afrikanische Wildhunde oder Hyänenhunde im Zoo Basel

Afrikanische Wildhunde oder Hyänenhunde durchstreifen in Rudeln die afrikanische Savanne. Sie sind aufgrund von Krankheiten und Lebensraumverlust selten geworden. Im Zoo Basel werden sie seit 1954 gehalten.

Terraristik

«Plötzlich hüpfen junge Frösche im Terrarium»

Von der Wüstenlandschaft bis zum Bergregenwald lassen sich hinter Glas unterschiedliche Lebensräume gestalten. Ralf Wirtensohn baut Terrarien für Frösche, Echsen, Schlangen und Co. Ein Gespräch mit dem Profi.

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Rosellasittich: Farbwunder aus Australien

Das Gefieder des Rosellasittichs weist ein unglaubliches Farbenspiel auf. Als die Art in der Vogelhaltung bekannt wurden, rissen sich Liebhaberinnen und Liebhaber darum. Rosellas sind bis heute beliebte Pfleglinge.

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Lear-Ara: der wiedererstandene Papagei

Lear-Aras galten lange als mysteriöse Papageien, bis sie durch einen deutschen Forscher im abgelegenen und trockenen Nordosten Brasiliens wieder gefunden wurden. Bald darauf wurde der Bestand durch Fang dermassen dezimiert, dass die Art zu verschwinden drohte. Schutzbemühungen führen nun aber dazu, dass sich die Population wieder am Erholen ist.

Helmperlhühner sind in Gruppen unterwegs.

Exquisites Huhn mit extrovertiertem Verhalten

Haltung und Zucht des Helmperlhuhns

Von der Familie der Perlhühner ist das Helmperlhuhn der bekannteste Vertreter. Die Art wurde bereitsim alten Ägypten domestiziert. Nur wenige Spezialisten widmen sich diesem attraktiven Hühnervogelder Savannen Afrikas.

Rückschritt in der Domestikation

Beschlagnahmt und gerettet: Savannah-Katze Suzie im Bioparc Genf

Der Bioparc in Bellevue bei Genf hat einen beschlagnahmten Mischling zwischen Serval und Hauskatze aufgenommen. Die Kreuzung der Savannah-Katzen entsteht unter Zwang und ist in der Schweiz verboten. Eine Spurensuche bei Katzenspezialisten und in der Gesetzgebung.

Junge Afrikanische Zwergziegen im Kinderzolli.

«Kinder erfahren, wie Tiere reagieren»

Kinder arbeiten im Kinderzoo mit

Seit 1977 können Kinder im Zoo Basel bei der Tierpflege mithelfen. Weiter bietet der Zolli Projektwochen für Schulen an. Was Tierbegegnungen bei den Kindern auslösen.

Ohrenquallen im Zoo Basel sind immer in Bewegung, der Quallenkreisel ermöglicht stetiges Treiben.

Geheimnisvolle Medusen

Quallen im Zoo Basel

Sie haben weder Knochen, Gehirn, noch Herz und wirken, als kämen sie von einem anderen Planeten. Quallen treiben nicht nur in den Fluten der Weltmeere, sondern auch durch Aquarien des Zoo Basel.

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Glanzsittich: macht seinem Namen alle Ehre

Das Gefieder des Glanzsittich-Männchens leuchtet intensiv. Die kleinen Australier zeigen einen ausgeprägten Geschlechtsunterschied, stellen gewisse Ansprüche an die Pflege und können auch in Kombination mit Prachtfinken gehalten werden.

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Gemalte Amadine: zutraulich, sanft und wunderschön

Die Gemalte Amadine ist eine bemerkenswerte Prachtfinken-Schönheit. Leuchtendes Rot, weisse Tupfen auf schwarzem Gefieder und der spitze Schnabel machen diesen Australier zu etwas Besonderem. Er lässt sich gut mit anderen Arten vergesellschaften.

Früchte und Insekten für den spitzen Schnabel

Exotische Vögel mit Vorliebe für Insekten und Früchte

Zu den Weichfressern gehören ganz verschiedene Vogelarten. Sie ernähren sich mehrheitlich von Weichfutter und beeindrucken mit farbigem Gefieder. Einige Seltenheiten der Vogelhaltung im Überblick.

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Diamanttäubchen, schmucke Taube im Kleinformat

Diamanttäubchen stammen aus fast allen Gebieten Australiens und gehören seit mehr als 100 Jahren zu den beliebten Volierenpfleglingen. Die Art ist anderen Vögeln gegenüber friedlich und kann in grossen, gut strukturierten Volieren auch in mehreren Paaren gehalten werden.

Nachfolger von M’Tongé

Neuer Silberrücken im Zoo Basel: Gorilla Yeba in Gruppe integriert

Seit dem 17. Oktober 2025 lebt Gorilla-Männchen Yeba im Affenhaus des Zoo Basel. Er folgt auf M’Tongé, der im Juni gestorben ist. Die herausfordernde Aufgabe, den 13-jährigen Silberrücken mit der bestehenden Gorillagruppe zusammenzuführen, sei bis jetzt gelungen.

John-David Bauder (rechts) mit Lydia, dem Coscoroba-schwan, Dr. Tobias Blaha und Tochter Luisa Blaha.

Katta trifft auf Waschbär

Johns kleine Farm lebt im Bioparc Genf weiter

Im August 2024 musste Johns kleine Farm im bernischen Kallnach aufgelöst werden. Doch das war nicht das Ende des innovativen Kleinzoos. Die Tiere aus Kallnach und die Zoophilosophie leben weiter im Bioparc Genf.

Vögel baden mehrmals täglich, so wie diese Rotkopf-Papageiamadine.

Vogelhaltung

Vogelbad in der Zimmervoliere: So gelingt der Mini-Teich

Vögel baden gerne, aus Genuss und um ihr Gefieder zu pflegen. Darum gehört eine Badegelegenheit in jede Voliere. Auch in Zimmervolieren lassen sich natürlich aussehende Teichlein installieren, sogar mit bewegtem Wasser.

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Taranta-Unzertrennlicher: kleiner Bergbewohner mit grün schillerndem Gefieder

Taranta-Unzertrennliche gehören zu den Agaporniden. Sie fliegen im Hochland Äthiopiens und leuchten mit ihrem attraktiven grünen Gefieder aus dem Blattwerk von Bäumen. Die Kleinpapageien werden in der Schweiz nicht häufig gehalten. Die interessanten Volierenvögel werden auch Tarantiner oder Bergpapagei genannt.

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Livingstoneturako: karminrotes Leuchten in den Baumkronen

Der Livingstoneturako wird auch Langschopf oder Spitzhaubenturako genannt. Er hüpft durch Baumkronen und flattert dazu wenig mit seinen Flügeln. Dabei leuchten die roten Flügelfedern auf. Turakos gehören zu den Weichfressern und werden hauptsächlich von Zoos und Vogelparks aber auch von wenigen privaten Züchtern gehalten.

Veterinärmedizin im Zoo

Fisch und Vogel beim Röntgen im Zoo Basel

Auf dem Röntgentisch im Zoo Basel landen die verschiedensten Tierarten. Dank dem Röntgenbild ergibt sich ein rasches Resultat. Der Zootierarzt Dr. Christian Wenker gewährt Einblick in die vielfältige Arbeit des Tierärzteteams.

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Balistar: Komiker und virtuoser Imitator

Balistare sind unverkennbar durch ihr weisses Gefieder, den kecken Federschopf sowie die nackten, blauen Augen- und Schnabelpartien. In der Natur sind sie vom Aussterben bedroht, in der Vogelhaltung werden sie von Spezialisten gepflegt und gezüchtet.

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Pfirsichköpfchen: Hübsche Farbtupfer in Baumkronen

Pfirsichköpfchen gehören zu den bekannten und buntesten Unzertrennlichen unter Menschenobhut. Ihre Haltung und Zucht gelingen auch im Schwarm. Die Kleinpapageien fliegen in der Serengeti in Ostafrika in blühende Akazienkronen.

Der Kleingraumull mag es vegetarisch: Seine Leibspeise sind Wurzeln.

Unterirdisch!

Der Sambische Kleingraumull – Begnadeter Baumeister im Rampenlicht

Der Sambische Kleingraumull würde vermutlich nicht den Schönheitsconcours im Reich der Tiere gewinnen. Dennoch gehört der begnadete Baumeister ins Rampenlicht.

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Binsenamadine: sanfter und farbiger Schilfbewohner Australiens

Binsenamadinen oder Binsenastrilde sind hübsche Prachtfinken, die viel Freude bereiten. Sie zeigen ein interessantes Verhalten und haben einen sanftmütigen Charakter. Bei guter Pflege pflanzen sie sich bereitwillig fort.

Wie in Südamerika: Gelbbrustaraim Freiflug.

Papageien und Geier am St. Galler Himmel

Freiflugtraining für Papageien und Geier im Walter Zoo in Gossau

Gelbbrustaras lassen sich vom Wind tragen, Sonnensittiche lösen sich plötzlich aus dem Blau des Himmels und flattern auf einen knorrigen Ast und ein Wüstenbussard segelt über Menschenköpfe. Freiflugtraining im Walter Zoo in Gossau.

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Reisfink: unter Menschenobhut allbekannt, in der Natur eine Rarität

Reisfinken, Reisamadinen oder Reisnonnen sind markante Prachtfinken. Ihr Äusseres macht sie unverwechselbar. Unter Menschenobhut werden sie seit Jahrhunderten gehalten und gezüchtet, in der Natur werden sie immer seltener. Auch am Beispiel dieser Art zeigt sich, wie wichtig gesunde Bestände unter Menschenobhut sind.

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Blaubartamazone: Bewohner der amazonischen Überschwemmungswälder

Blaubartamazonen leben entlang von Flussläufen im Amazonasgebiet, besonders auch da, wo die Fluten des Riesenstroms regelmässig über die Ufer treten. Wenn diese Papageien fliegen, zeigen sich die scharlachroten Bürzel, eine Besonderheit! In der Vogelhaltung in Europa sind Blaubartamazonen bis heute eine Seltenheiten. In ihrem Verbreitungsgebiet aber werden sie von Einheimischen entlang der Flussläufe gerne gehalten.

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Diamantfink oder Diamantamadine: markante und galante Australier

Diamantfinken sind attraktive Prachtfinken Australiens. Doch nicht nur ihr Äusseres ist anziehend, auch die Verhaltensweisen sind ausserordentlich interessant. Balzspiel und Nestbauverhalten sind sehenswert und bereiten der Vogelhalterin oder dem Vogelhalter grosses Beobachtungsvergnügen.

Mitarbeitende trauern

Wegen Dichtungsteil im Magen: Seehund Saluk aus dem Tierpark Bern ist tot

Seehund Saluk ist am 26. August 2025 nach einem medizinischen Eingriff unter Narkose verstorben. Das Zuchtmännchen wurde 10 Jahre alt.

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Grosser Alexandersittich: Wegbereiter der Papageienkunde

Grosse Alexandersittiche sind geschichtsträchtige Vögel. Ihr deutscher Name deutet es bereits an. In ihrem Ursprungsgebiet in Indien werden sie von alters her gehalten, und es handelte sich um eine der ersten Arten, die nach Europa gebracht wurden. Heute fliegen Grosse Alexandersittiche sogar in europäischen Städten frei herum.

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Stella-Papualori: Schönheit aus den Bergen Papua-Neuguineas

Stella-Papualoris sind grazile Papageienvögel, die grosse Ansprüche an die Ernährung stellen. Eine Besonderheit ist zudem die melanistische Form dieser schlanken, eleganten Loris mit langen Schwanzfedern.

Mit ProSpecieRara

Zoo Zürich setzt auf seltene Rassen

Der Zoo Zürich verändert seinen Artbestand in Richtung seltener Arten und Rassen. Im Zoolino sind bereits jetzt fünf seltene Nutztierrassen zu sehen.

Leckerbissen für Reptilien, Fische und Vögel

Lebendfutter selbst züchten – so gelingt’s

Reptilien, Amphibien, manche Kleinsäuger-, Vogel- und Fischarten ernähren sich von Insekten. Wie sich Insekten selbst züchten lassen, um eine naturnahe Fütterung zu gewährleisten.

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Senepapagei: Bekanntester und sensibler Vertreter der Langflügelpapageien Afrikas

Senegalpapageien stammen aus Westafrika. Von ihnen wurde schon im 15. Jahrhundert in Europa berichtet. Es sind die populärsten Vertreter der Langflügelpapageien Afrikas. Es handelt sich um sensible und langlebige Papageien.

Nasenbär

Vorsicht, Langfinger!

Nasenbären bei den Iguazú-Wasserfällen in Argentinien

Südamerikanische Nasenbären gehören aus zoologischer Sicht in die Familie der Kleinbären. Die guten Kletterer mit Schnüffelnase leben auch bei den Iguazú-Wasserfällen in Argentinien, wo sie ohne Scheu nahe von Touristen herumstreifen.